Umweltkatastrophe
Überschwemmungen in Somalia, Dürre und Flut in Italien
Italien: Der Po ist – auch dieses Jahr – seit der Messung der Wasserstände wieder auf einem Tiefststand. Auch seriöse bürgerliche Wissenschaftler gehen davon aus, dass die dramatische Dürre nur der Anfang ist. Parallel ereignen sich Flutkatastrophen, die in ihren Auswirkungen verschlimmert werden, dass der ausgetrocknete Boden nicht mehr aufnahmefähig ist. Italien ist nur ein kleiner Ausschnitt; eine Analyse von Satellitenbildern weist nach, dass 53 Prozent aller Süßwasserseen weltweit, die etwa 87 Prozent Oberflächen-Süßwassers enthalten, „ zum Teil erhebliche Wasserverluste (verzeichnen)“ – weltweit 22 Milliarden Tonnen Süßwasser. Somalia: In dem ostafrikanischen Land herrschte bis vor kurzem die schlimmste Dürre jemals. Während der Trockenheit im vergangenen Jahr sind, laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO, des Kinderhilfswerks Unicef und der London School of Hygiene and Tropical Medicine, schätzungsweise 43.000 Menschen gestorben. Aktuell wird das Land - infolge dieser Dürre - von riesigen Überschwemmungen heimgesucht. Nun sind 460.000 Menschen durch den Fluss Shabelle und sein Wasser betroffen. Es hat bis jetzt 22 Tote deswegen gegeben.