Solidaritätskundgebung
„Free Palestine“ in Göttingen
Am 18. November demonstrierten in Göttingen rund 300 überwiegend junge Menschen für einen sofortigen Waffenstillstand des zionistischen Apartheidstaates Israel gegenüber dem Gazastreifen.
Die Forderungen waren: „Stoppt den Völkermord“, „Deutsche Waffen, deutsches Geld morden weltweit mit“ und andere.
Anders als in Kassel, wo zwei Wochen zuvor ein martialisches Polizeiaufgebot die Menschen einzuschüchtern versuchte, konnte das Palästina-Solidaritätsbündnis in Göttingen seinen Protest ungestört auf die Straße tragen - die Polizei regelte lediglich den Verkehr.
Der Lautsprecherwagen und die gesamte Organisation waren sehr kämpferisch und gut organisiert mit vielen kurzen Reden, arabischer Freiheitsmusik und Slogans.
Der Besatzerstaat Israel hat kein Recht auf Selbstverteidigung. Die Kosten der Besatzung werden dem imperialistischen expansionistischen Israel vom europäisch-deutschen Steuerzahler im Auftrag der Monopole, die die palästinensischen Strukturen finanzieren, abgenommen.
Die deutsche Politik macht sich mitschuldig an Vertreibung und Völkermord in Gaza und nun auch in der Westbank: „Free, Free Palestine!!“ hallte es zwei Stunden lang durch die belebte Göttinger Innenstadt.