Argument

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Die Sorgen von RWE ...

RWE-Chef Markus Krebber blickt auf ein Rekordjahr 2023 zurück.

Korrespondenz

Im Jahr 2023 erzielte RWE einen Rekordgewinn von 8,4 Milliarden Euro. In der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) vom 15. März bekräftigt er, dass das natürlich so bleiben soll. Und der Arme ist voller Sorge. Denn die neue Kraftwerksstrategie der Ampel liege zwar vor, „die Ausgestaltung ist allerdings noch offen“. Bei der Ausgestaltung machen sich die meisten Menschen wohl vor allem Sorgen, ob dabei echter Klima- und Umweltschutz herauskommt.


RWE geht es um etwas anderes. Wenn sie neue Gaskraftwerke bauen, soll der Staat bitte das volle Risiko übernehmen. So soll RWE - etwa bei zu geringer Auslastung - die Gewinne aus Steuergeldern ersetzt bekommen. Abgesehen davon, dass Gaskraftwerke ohnehin völlig zu Unrecht als „Brückentechnologie“ bezeichnet werden. Nur weil sie etwas weniger schlimm sind als die dreckigsten Braunkohlekraftwerke, heißt das letztlich: Wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien schneller geht und weniger Gaskraftwerke gebraucht werden, sollen wir RWE trotzdem mit unseren Steuergeldern maximale Profite aus Gaskraftwerken in den Rachen schieben. Selbst die WAZ fragt: „Klimaschutz oder Schutz der Dividenden?“. Mit solchen Monopolkonzernen ist kein echter Umweltschutz zu machen. Im Gegenteil.


Das Buch „Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen!“ von Stefan Engel, Gabi Fechtner und Monika Gärtner-Engel fordert: „Sofortige Umstellung auf Auf- und Ausbau der Erzeugung erneuerbarer Energie für Strom“. (S. 450)

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