Wir müssen uns darüber klar sein, dass hier unstreitig wachsende Massen einen Ausweg aus den furchtbaren Nöten der Zeit suchen. Dabei geht es keineswegs nur darum, den Magen zu füllen, nein, die besten Elemente von ihnen suchen einen Ausweg aus tiefer Seelennot. Sie begehren neue feste Hoffnungen, neue unerschütterliche Ideale, eine Weltanschauung, auf Grund deren sie die Natur, die Gesellschaft, ihr eigenes Leben begreifen, eine Weltanschauung, die nicht unfruchtbare Formel ist, sondern schöpferisch, gestaltend wirkt. (…) Lassen wir die Suchenden nicht zu Irrenden werden Clara Zetkin, deutsche Revolutionärin, in ihrer Rede aus dem Jahr 1923: „Der Kampf gegen den Faschismus“