Wahlkampfabschluss in Stuttgart
Großes Interesse am Vortag der Bundestagswahlen
Großes Interesse fand die Abschlusskundgebung der Internationalistischen Liste/MLPD am 22. Februar auf dem Stuttgarter Schlossplatz.
Viele, oft jüngere Passanten folgten zeitweise interessiert den Statements der drei Direktkandidatinnen zu aktuellen Themen wie die aggressive Politik das US-Imperialismus etwa in der Ukraine oder der begonnenen Umweltkatastrophe. Einzelne Passantinnen und Passanten ergriffen selbst das Wort wie ein afghanischer Flüchtling, der die rassistische Hetze gegen seine Landsleute nach den jüngsten Attentaten angriff oder ein FDP-Mitglied und Hauseigentümerin, die vehement die Profitinteressen der Immobilienkonzerne verteidigte. Wie auch die Frage nach dem AfD-Verbot führte das zu lebendigen Diskussionen. Die drei Direktkandidatinnen griffen in ihren Statements brennende Alltagsfragen wie drohende Massenentlassungen bei Mercedes oder die Situation im Pflegebereich auf und durchdrangen sie mit der Darstellung eines grundsätzlichen Auswegs im echten Sozialismus. Eine gelungene musikalische mit antifaschistischen Liedern und Liedern zum Sozialismus waren einladend. Gute Erfahrungen machten die Verteilerinnen und Verteiler des Wahlprogramms der MLPD/Internationalistischen Liste mit der Ansprache "Make socialism great again". Einerseits polarisierte sie, andererseits fand sie Zustimmung. So konnten auch neue Kontakte gewonnen werden. Deutlich wurde: Viele der Angesprochenen wussten bis gestern noch nicht, wen sie wählen sollten. Vielleicht waren unsere Gespräche eine Entscheidungshilfe.
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