Recklinghausen

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Antikriegstag: Gegen die Militarisierung der Gesellschaft und Freiheit für Gaza …

Gegen die Militarisierung der Gesellschaft und Freiheit für Gaza. Das stand im Mittelpunkt der Demonstration von 80 Leuten, die durch die Recklinghäuser Innenstadt zogen.

Von einem Korrespondenten
Antikriegstag: Gegen die Militarisierung der Gesellschaft und Freiheit für Gaza …
Die MLPD auf dem Antikriegstag in Recklinghausen (rf-foto)

Das Friedensbündnis Recklinghausen hatte dazu aufgerufen. Es beteiligten sich der Palästinensische Verein, Ver.di, DKP, MLPD, Die Linke, SDAJ, Umweltgewerkschaft, der Frauenverband Courage, Amnesty International und Pax Christi. Das war ein Fortschritt im Zusammenschluss verschiedener Parteien und Organisationen in der Friedensfrage.


Die Redebeiträge waren sehr informativ und setzten sich mit den verschiedenen Facetten der Militarisierung der Gesellschaft auseinander. So auch im Beitrag einer Vertrauensfrau von Ver.di, die die Militarisierung im Gesundheitswesen anprangerte. Courage machte mit einem Straßentheater über Gaza den Völkermord durch die israelische Regierung deutlich. Die Militarisierung an den Schulen und Hochschulen soll unsere Jugend, Kinder und Enkelkinder für einen imperialistischen Krieg gewinnen, prangerte ein weiterer Redner an und sprach sich für eine breite Auseinandersetzung über den echten Sozialismus aus, als grundsätzlichen Ausweg aus den imperialistischen Kriegen. Die Rednerin der SDAJ endete mit dem Satz: „Krieg dem Krieg“.


Der Verkauf von dreizehn Exemplaren des Rote Fahne Magazins, drei REBELL-Magazinen und vier Palästina-Broschüren unterstreicht, dass unter der Bevölkerung ein Drang nach Klarheit in der komplizierten Weltlage und über die Weltkrisen wächst.