Diskussion über Mitgliedschaft

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Auch EU will Grönlands Rohstoffe

Als Antwort auf die faschistischen Annexionspläne der US-Regierung kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen "massiven europäischen Investitionsschub" für Grönland an. Dass die EU dabei keineswegs uneigennützige Interessen verfolgt, gab kürzlich der ehemalige dänische Außenminister Villi Søndal zum Besten - im Zusammenhang mit dem Vorschlag, Grönland solle EU-Mitglied werden: „Die EU könnte Grönland als Mitgliedsland finanziell unterstützen – und europäische Firmen privilegierten Zugang zu Minen und seltenen Erden erhalten.“1 Durch die Einnahmen könne sich das rohstoffreiche Land langfristig selbst tragen. Ein "Deal" ganz nach Trumpscher Manier - selbstverständlich zum "gegenseitigen Vorteil".