Gelsenkirchen

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Große Sorge um die eingekesselte Bevölkerung in Kobanê

Das Internationalistische Bündnis Gelsenkirchen ruft für den morgigen Montag, dem 26. Januar, um 17 Uhr auf dem Heinrich-König-Platz zu einer Kundgebung "Solidarität mit den Menschen in Rojava!" auf.

Pressemitteilung

Mit großer Sorge und Empörung verfolgen viele Menschen in unserer Stadt die wachsende humanitäre Katastrophe in der nordsyrischen Stadt Kobanê. Sie ist inzwischen vollständig eingeschlossen von Regierungstruppen der syrischen Übergangsregierung des ehemaligen IS-Terroristen Al Jolani, unterstützt von Dschihadisten-Terrorgruppen und türkischen Militärs. Zig-Tausende Einwohner leben inzwischen in bitterer Kälte - ohne Wasser, Elektrizität, Treibstoff und Internet.

 

"Wir sind in Kontakt mit zahlreichen kurdisch-stämmigen Mitbürgen, die mit einer Kundgebung ihren Protest und ihre Sorge zum Ausdruck bringen wollen und dabei auch die Unterstützung und Solidarität von vielen deutschen Bürger/innen bekommen", sagen Renate und Willi Mast, Sprecher von Medizin für Kobanê. "Kobanê war die erste syrische Stadt, die sich vor zwölf Jahren von der IS-Terror-Herrschaft befreit hat. Zusammen mit weiteren Gebieten im Norden Syriens konnte dort gegen die Assad-Dikatatur ein selbstverwaltetes Gebiet (Rojava) errichtet werden. Weitgehende demokratische Rechte und Gleichberechtigung der Ethnien und Religionen und Frauenrechte wurden dort verwirklicht. Kobane ist deshalb für die ganze Region ein Symbol des Freiheitskampfs der Kurden und aller unterdrückten Völker geworden."

 

All das sehen die Initiatoren der Kundgebung jetzt gefährdet, wenn IS-Terroristen erneut die Herrschaft in den kurdischen Städten und Dörfern übernehmen. Damit wächst auch die Gefahr für terroristische Anschläge in Europa. Alle fortschrittlichen Kräfte und alle Mitbürger/innen sind zur Teilnahme herzlich eingeladen - am Montag 26. Januar um 17 Uhr auf dem Heinrich-König-Platz. 

 

Sharepic für die Mobilisierung zur Kundgebung