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Verteidigt Rojava - 370 Teilnehmer bei Kundgebung und Demonstration in Jena
Die meisten der Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren Kurden, vor allem aus den kurdisch-syrischen Gebieten.
In ihren Ansprachen auf Kurdisch, Arabisch und Deutsch forderten sie Freiheit für Rojava und klagten die faschistische Regierung von Al- Scharaa in Syrien an. "Jin, Jian, Asadi - Frauen, Leben, Freiheit" war auf vielen Plakaten zu sehen.
Eine wichtige Frage in der Diskussion mit einzelnen Teilnehmern war die Solidarität und Koordination im internationalen Befreiungskampf, auch zwischen Gaza und Rojava, gegen bestimmte Vorbehalte und nationale Spaltung. Solidarität und Ansprachen kamen außerdem von jungen Frauen, die in der Rojava-Solidarität aktiv sind, von der Linkspartei Jena und der MLPD.
Für die MLPD stellten wir in den Mittelpunkt, was wir als ICOR-Brigadisten 2015 in Kobane gelernt haben und dass wir uns im Freiheitskampf weltweit gegen den Imperialismus, gegen Faschismus und Krieg zusammenschließen müssen. "Es ist der kapitalistische Konkurrenzkampf um die Welt, der mehr und mehr mit militärischen Mitteln und Faschismus ausgetragen wird." Nach dem Redebeitrag kamen junge kurdische Frauen zu uns mit einem Strauß Rosen als Geschenk: "Ihr habt so gut gesprochen." Das hat uns tief berührt.