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Großes Interesse an Zusammenarbeit mit MLPD bei Rojava-Demo

Neben zwei kleineren Kundgebungen waren über 10 000 Kurdinnen und Kurden am 24. Januar zur Großdemo nach Köln gekommen.

Von einem Korrespondenten
Großes Interesse an Zusammenarbeit mit MLPD bei Rojava-Demo
Blick auf einen Teil der Kundgebung auf der Deutzer Werft (rf-fofo)

Sie protestierten gegen die faschistischen Angriffe und Massaker auf die Kurden in Rojava/Nordsyrien. Unser MLPD-Plakat "Freiheit für Kurdistan und Palästina" wurde oft fotografiert. Viele bedankten sich für unsere Solidarität. Das deutsch-kurdische Liederbuch "Wir folgen unserem Herz nach Kurdistan" war bald mit zahlreichen Spenden ausverkauft.


Einzelne Kurden lehnten die Solidarität mit Palästina ab, weil die Palästinenser die Hamas unterstützen würden. Doch der palästinensische Befreiungskampf ist wie der kurdische Befreiungskampf fortschrittlich und gerecht. Die Hamas ist kein Teil von ihm, sondern eine faschistische Kraft. Auch an der Ausgabe des Rote Fahne Magazins "Venezuela, Kolumbien, Grönland … Rückkehr des offenen Kolonialismus?" gab es großes Interesse.


Gezielt setzten wir auch die Broschüre "Ungewöhnliche Zeiten erfordern mutige Entscheidungen" ein. Eine Gruppe junger Kurden fand es genau richtig, was die MLPD zur Perspektive des kurdischen Befreiungskampfs und insbesondere zum Sozialismus meint. Sie fanden es überlegenswert, Mitglied zu werden, wollen sich dazu unser Material genauer anschauen und sich wieder melden.


Ein Frührentner aus Köln meinte, dass er oft in der Türkei sei und deshalb nicht in der MLPD mitmachen könne. Das Argument zog nicht, weil es durchaus Leute in der Partei gibt, die einen Teil ihres Lebens in der Türkei oder in Griechenland verbringen und immer, wenn sie in Deutschland sind, eben hier aktiv sind. Das will er sich überlegen. Nicht wenige kannten die MLPD schon aus ihren Wohnorten und arbeiten dort mit ihr zusammen, so ein älteres Ehepaar aus Duisburg.