1. Mai Potsdam

1. Mai Potsdam

Solidarität mit unterdrückten Völkern gehört dazu!

Am Rathaus Babelsberg sammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur 1. Mai-Demonstration des DGB.

Von einer Korrespondentin

Eine Zubringerdemo überwiegend junger Menschen vom Stadtteil Schlaatz traf ein, darunter das Netzwerk Potsdam for Palestine mit einem Transparent „Stoppt den Genozid in Gaza!" Nachdem im Vorfeld Potsdam for Palestine die Teilnahme an der Demo im Internet bekanntgab, wurden extra die Demoregeln des DBG verändert mit Auflagen wie keine Länderfahnen, nicht mit eigenen Redebeiträgen oder Parolen die Demo zu übertönen. Übertönen hatten die Aktivisten von Potsdam for Palestine natürlich auch nicht vor.

 

Die DGB-Demoleitung forderte, das Gaza-Solidaritäts-Banner einzurollen (ebenso wie eine Kuba-Fahne) oder die Demo zu verlassen, was Potsdam for Palestine ablehnte. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. aus verschiedenen Gewerkschaften, Studis gegen Rechts, Widersetzen, SDAJ, ISO, MLPD, Cuba Si, solidarisierten sich gegen diese Zensur. Als die DGB-Führung die Polizei zu Hilfe rief, wurde eine eigene Spontandemo angemeldet. Die Polizei spaltete die beiden Demos, die in etwa gleich stark waren, mit mehreren Polizeikombis voneinander ab.

 

Wir demonstrierten nichtsdestotrotz laut, und kämpferisch mit vielen gerufenen Parolen in die Potsdamer Innenstadt. Der 1. Mai ist der Kampftag der Arbeiterinnen und Arbeiter international! Die Solidarität mit unterdrückten Völkern gehört dazu! Hoch die internationale Solidarität!