USA / Bergbau

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Trump und die Kumpel

Der folgende Artikel der Redaktion Pluto ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitung der Bergarbeiterbewegung in Deutschland, „Vortrieb“, erschienen.

Aus der Kollegenzeitung „Vortrieb“

Immer wieder tritt Trump medienwirksam mit einigen Bergleuten in voller Montur auf und versichert ihnen seine große Solidarität, diesen Menschen, die nur „ehrliche Arbeit“ wollen. Er beschwört den Stolz des Bergmanns.


Dafür werden in den USA Sicherheits- und Gesundheitsauflagen massiv gelockert, Steuergelder an die Kohleindustrie verschenkt. Mittlerweile wächst der Protest unter den Bergleuten in den USA.


Randy Lawrence (pensionierter Bergmann aus West Virginia, trägt Sauerstofftank, hat Trump gewählt): „Sie holen uns vor den Wahlen auf die Bühne, reden davon, wie sehr sie die Kohle-Bergleute lieben. Dann gehen sie zurück nach Washington und kürzen die Programme, die uns am Leben halten. Wir sind nur Hintergrundkulisse für ihre Wahlkampfveranstaltungen.


Sie tun alles, was sie können, um dem arbeitenden Mann zu schaden. … Sie machen sich keine Sorgen um die Bergleute oder die Leute in West Virginia oder Kohle-Bergleute irgendwo. Alles, worum sie sich sorgen, ist der allmächtige Dollar in D. C. Sie kümmern sich nicht um die kleinen Leute, die sie dorthin gebracht haben.“

So denkt Trump wirklich über die Bergleute.

Trump in einem Playboy-Interview von 1990: „Der Kohle-Bergmann bekommt die Staublunge, sein Sohn bekommt sie, dann dessen Sohn. Wenn ich der Sohn eines Kohle-Bergmanns gewesen wäre, hätte ich die verdammten Minen verlassen. Aber die meisten Leute haben nicht die Fantasie – oder was auch immer – um ihre Mine zu verlassen. Sie haben es nicht.“