Peking Rundschau 15. Juni 1976

Peking Rundschau 15. Juni 1976

»Frühlingssprossen« - erster chinesischer Spielfilm der Kulturrevolution

Gestern vor 60 Jahren, am 16. Mai 1966, veröffentlichte die Kommunistische Partei Chinas ein Rundschreiben, das den Beginn der Großen Proletarischen Kulturrevolution markiert. Rote Fahne News dokumentiert aus diesem Anlass Auszüge aus einem Beitrag von der Webseite des theoretischen Organs der MLPD, des Revolutionären Weg.

Der Beitrag selbst entstammt der Peking Rundschau, der Ausgabe vom 15. Juni 1976.

 

»Frühlingssprossen« ist der erste Spielfilm Chinas, in dessen Handlung die Große Proletarische Kulturrevolution hineinspielt. Unter Anleitung der Theorie des Vorsitzenden Mao über die Weiterführung der Revolution unter der Diktatur des Proletariats hat der Film eine proletarische Heldengestalt geschaffen: die Barfußärztin Tiän Tschun-miao (Tschun-miao bedeutet Frühlingssprossen), die gegen die Parteimachthaber auf dem kapitalistischen Weg kämpft. Der Film rühmt ihren revolutionären Geist, gegen die Strömung zu schwimmen. Er zeigt, daß die große Kulturrevolution absolut notwendig ist und genau zur rechten Zeit durchgeführt wird. (...)

 

Frühling; malerische Landschaft südlich des Yangtse. Auf endlosen Wasserreisfeldern wachsen üppig junge Pflanzen. Vor diesem weiten Hintergrund erscheint die Hauptfigur des Films Tiän Tschun-miao. Sie ist eine junge Kommunistin, Vizeleiterin einer Produktionsgruppe der Brigade Hubin der Volkskommune Tschaojang und wird später Barfußärztin. Der Filmautor vergleicht die Barfußärzte, diese neue sozialistische Erscheinung, mit den jungen Pflanzen im Frühling. (...)

 

Als die Tochter eines armen Bauern schwer erkrankt, bringt Tiän Tschun-miao sie zur Sanitätsstation. Tjiän Dji-jen verweigert dem Kind Erste Hilfe. »So kann es nicht weitergehen!« ruft Tiän empört aus und drückt damit die Stimmung unter den armen Bauern und unteren Mittelbauern aus. Kurz darauf erscheint die große Weisung des Vorsitzenden Mao »Bei der medizinischen Arbeit und Gesundheitspflege muß der Schwerpunkt auf die Dörfer gelegt werden.« Auf Empfehlung der armen Bauern und unteren Mittelbauern wird Tiän Tschun-miao zur medizinischen Ausbildung in die Sanitätsstation der Kommune geschickt. Barfußärzte aus den Reihen der armen Bauern und unteren Mittelbauern auszubilden entspricht dem Bedürfnis der Volksmassen, und dank der revolutionären Linie des Vorsitzenden Mao ist diese neue sozialistische Sache hervorgetreten. (...)

 

Der Film »Frühlingssprossen« hat bei seinen Aufführungen überall starken Widerhall gefunden. Die revolutionären Massen begrüßen ihn mit Beifall und fühlen sich sehr ermutigt. Allein im ersten Monat seiner Spielzeit hat das Shanghaier Filmstudio, das diesen Film produziert hat, über 300 Briefe zustimmenden Inhalts erhalten. Der Film ist doch der Bourgeoisie innerhalb und außerhalb der Partei ein Dorn im Auge. Der oberste besserungsunwillige Parteimachthaber auf dem kapitalistischen Weg, Deng Hsiao-ping, bezeichnete den Film verleumderisch als »ultralinks« und verließ, ohne das Ende abzuwarten, arrogant die Vorführung. (...)

 

In voller Länge steht der Beitrag auf der Webseite des Revolutionären Weg zur Verfügung