Urlaubskorrespondenz aus Cork, Irland
Palästina-Solidarität: Ein bewegender Einstieg in unseren ersten Irland-Besuch
Knapp nach unserer Ankunft mit der Fähre in Cork stießen wir auf die samstägliche Kundgebung und Demonstration zur Solidarität mit dem Kampf um Befreiung in Palästina.
Das war ein bewegender Einstieg in unseren ersten Irland-Besuch, sodass wir eine Woche später wieder dort waren. Auch Freunde der ICOR¹ sind jede Woche dabei.
Beeindruckt haben uns die klaren Wortbeiträge und die Kultur auf der Auftaktkundgebung und die hervorragende Organisation. Ganz anders als häufig in Deutschland werden der Imperialismus des Staates Israel und die Unterstützung durch Trump offensiv beim Namen genannt und die Politik der irischen Regierung wird verurteilt. Eine Einladung unsererseits zum Internationalen Pfingstjugendtreffen stieß auf ernstes Interesse.

Die anschließende Demonstration startete mit 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und wuchs beständig an. Sie war geprägt von wechselnden Parolen:
- „Tausende ermordete Kinder!“ – „Wann nennt ihr es Genozid?“
- „Tausende tote Frauen!“ – „Wann nennt ihr es Genozid?“
- „Hunderte hingerichtete Journalisten!“ – „Wann nennt ihr es Genozid?“