Tschechien

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Streik in öffentlich-rechtlichen Medien

Am Montag, dem 22. Juni, traten Hunderte Beschäftigte des Tschechischen Fernsehens (ČT) und des Tschechischen Rundfunks (ČRo) in einen eintägigen Warnstreik . Am vergangenen Montag hat die rechte Babis-Regierung ein Gesetz auf den Weg gebracht, das empfindliche Budgetkürzungen zur Folge hätte. Es geht dabei um Kürzungen um jeweils etwa 15 Prozent. Was den Angestellten beider traditionsreicher Einrichtungen aber vor allem Sorge bereitet, ist der drohende Verlust der journalistischen Unabhängigkeit. Das Gesetz sieht nämlich vor, dass die – auch in Österreich üblichen – Rundfunkgebühren abgeschafft werden. Tschechisches Fernsehen und Tschechischer Rundfunk sollen künftig direkt aus dem Staatshaushalt finanziert werden. Am Sonntag waren in Prag dagegen erneut Tausende Menschen auf die Straße gegangen.