Meinung zum "Auslauf"-Beschluss des VW- Vorstands

Meinung zum "Auslauf"-Beschluss des VW- Vorstands

Feige und hinterhältig

Kaum hat Vorstandsvorsitzender Blume seine Tournee auf den Betriebsversammlungen der VW-Standorte beendet, verkündet der Vorstand das Produktionsende für folgende Standorte: Für die Werke Zwickau und Emden im Jahr 2031, für das Werk in Hannover im Jahr 2032 und für das Audi-Werk in Neckarsulm 2034.

Leserbrief

Das Vorgehen ist an feiger Hinterlist kaum zu überbieten. Auf den Betriebsversammlungen bejammerte Blume in den höchsten Tönen die Gewinnsituation bei VW (bei einem Gewinn von 3,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2026!) und konfrontierte die Belegschaften mit nebulösen Bemerkungen wie „Für vier Standorte in den 2030er-Jahren fehlt eine wettbewerbsfähige Auslastung.“

 

Kaum ist er wieder in seiner Vorstandsetage über den Wolken Wolfsburgs angekommen verkündet er aus sicherer Entfernung die Vernichtung der Existenzgrundlage tausender seiner „lieben Mitarbeiter.“

 

Die Krise der Haushaltskassen von VW-Beschäftigten hat den Vorstand noch nie interessiert. Doch jetzt sollen die Haushaltskassen tausender Familien in die komplette Insolvenz getrieben werden, damit die Milliardäre des VW-Vorstands ihre Rendite auf 9 Prozent steigern können. Das ist menschenverachtende kapitalistische Ausbeutung in seiner reinsten Form!


Auf den zerstörerischen Egoismus der Monopole on ihrer Jagd nach Maximalprofit kann es nur eine Antwort geben: Die entschlossene Solidarität aller Belegschaften im Kampf um ihre Arbeits- und Ausbildungsplätze!