Neuseeland
10.000 streiken für angemessene Lohnerhöhungen
Am Mittwochnachmittag traten landesweit in Neuseeland rund 10.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in den Streik; einige von ihnen beteiligten sich erstmals seit Jahrzehnten an Arbeitskampfmaßnahmen. Die Gewerkschaft „Public Service Association“ (PSA) organisierte 18 Kundgebungen an 16 Standorten. Sie protestierte damit gegen den Kurs der Regierung in Bezug auf die Bezahlung und Personalausstattung im öffentlichen Dienst sowie gegen Pläne, bis 2029 Tausende von Arbeitsplätzen im öffentlichen Sektor durch KI zu ersetzen. Die Gehaltsstufen haben sich für manche Beschäftigte seit fünf Jahren nicht verändert. Demonstranten versammelten sich vor dem Parlament, schwenkten Fahnen der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes und hielten Plakate mit Aufschriften wie „Kürzungen im öffentlichen Dienst schaden allen“ und „ChatGPT kann mich nicht ersetzen“.