USA
Heute vor 25 Jahren: Faschistischer Anschlag auf das World-Trade-Center in New York
Heute vor 25 Jahren erschütterte der faschistische Anschlag auf das World-Trade-Center in New York die USA und die Welt. 3000 Menschen kamen unmittelbar ums Leben, als zwei Flugzeuge in die Twin Towers des WTC rasten und diese zum Einsturz brachten.
Die Anzahl der Menschen, die später an den Folgen der Anschläge gestorben sind, übertrifft die unmittelbaren Todesopfer bei weitem. Anhaltende Brände hatten einen hochgiftigen Cocktail aus verbrannten Kunst- und weiteren Schadstoffen entstehen lassen. Die US-Gesundheitsbehörde verzeichnete mehr als 57.000 Krebserkrankungen. Bei den heutigen Gedenkveranstaltungen in den USA wird erstmals auch dieser Opfer gedacht. Am Ort der zerstörten Twin Towers verlesen Angehörige die Namen der Getöteten. Sieben Schweigeminuten symbolisieren die Einschläge der Flugzeuge und den Tod der Menschen, die an Folgeerkrankungen starben.
Seit dem 11. September 2001 gibt es Diskussionen darüber, was tatsächlich geschah. Welche Rolle spielte die CIA, welche Rolle spielten andere Geheimdienste? Im Detail kann man das bis heute nicht sagen, aber sicher ist: So wie es von den USA behauptet wird, war es nicht. Das FBI veröffentlichte umgehend eine Liste von 19 Arabern, die es gewesen seien. Als Drahtzieher wurde Osama Bin Laden präsentiert. Immer mehr Journalisten und Wissenschaftler präsentierten im Lauf der Jahre fundierte Beweise, dass die Tragödie in der behaupteten Weise nicht stattgefunden hat. "Opfer blutiger Attentate in Kauf zu nehmen, solche Attentate zu provozieren oder ohne Skrupel selbst zu inszenieren - das gehört seit jeher zum Repertoire der imperialistischen Kriegsvorbereitung; die publizistische Verwertung ist Teil der psychologischen Kriegsvorbereitung." (Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution, Seite 233). Jüngstes Beispiel löst derzeit in Israel heftige Diskussionen und Proteste aus: Wurde der faschistische israelische Regierungschef rechtzeitig vor dem 7. Oktober vom emiratischen Präsidenten Mohammed bin Zayed vor einem Hamas-Überfall gewarnt und tat - nichts?
Die Teilnahme des faschistischen US-Präsidenten Trump und seines Vize J.D. Vance an den Gedenkfeiern hat einen mehr als schalen Beigeschmack. Überzieht der Hauptkriegstreiber US-Imperialismus doch heute zig Länder mit seinen reaktionären imperialistischen Kriegen um Macht, Einfluss, Rohstoffe, Infrastruktur. Nutzen beide doch den Gedenktag für die Verbreitung ihres Antikommunismus, ihrer Hetze gegen Muslime, den Islam, Migranten und Flüchtlinge. Weil 100 Millionen Amerikaner keine Erinnerung an 9/11 haben, hilft Trump mit einem "Patriot Day“ nach.
Unmittelbar nach dem 11. September 2001 war es der damalige US-Präsident George Bush, der unter dem Vorwand der Anschläge sogenannten „New War“ vom Zaun brach. Er wolle einen Krieg führen gegen "alle, die den Terrorismus exportieren wollen, einen Krieg gegen alle Regierungen, die Terroristen unterstützen oder ihnen Zuflucht gewähren“. Unter Führung von Bush einigten sich die imperialistischen Staaten auf gemeinsames Vorgehen in einer internationalen "Anti-Terrorkoalition". Konterrevolutionären Terror gegen die revolutionäre Arbeiterbewegung und gegen nationale und soziale Befreiungskämpfe betrieben Imperialisten von Anfang an und immer. Die Bildung einer gemeinsamen imperialistischen Koalition zu diesem Zweck war aber etwas historisch Neues. Im Buch "Götterdämmerung über der 'neuen Weltordnung'" heißt es dazu: "Erstmals einigten sich alle imperialistischen Staaten auf eine gemeinsame 'Weltinnenpolitik'. Dies war aber in Wirklichkeit keine Reaktion auf den Anschlag vom 11. September, sondern eine von langer Hand vorbereitete Strategie zur Organisierung der internationalen Konterrevolution gegen alle Bestrebungen zur Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung." (Seite 537). Faschistischer Terror, sei er islamistisch vebrämt oder "westlicher" Machart und imperialistische Herrschaft und Kriegstreiberei sind beide antikommunistisch-reaktionär.
Auch in Europa lagen die Anti-Terror-Pläne längst bereit. Europas Innenminister segneten neun Tage nach dem 11. September 2001 den „EU-Rahmenbeschluss zur Bekämpfung des Terrorismus ab“.
Der "New War" ist krachend gescheitert. Heute toben Ukraine- und Nahostkrieg, Trump greift in neokolonialistischer Manier nach Venezuela und Grönland, Netanjahu betreibt eine imperialistische Groß-Israelpolitik. Alle Imperialisten bereiten einen Dritten Weltkrieg vor.
Der Auf- und Ausbau der internationalen antifaschistischen und antiimperialistischen Einheitsfront ist das Gebot der Stunde!