Chile

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Tausende gedenken der Opfer der Militärdiktatur

Am vergangenen Sonntag hat in der chilenischen Hauptstadt der traditionelle Gedenkmarsch für die Opfer des Militärputsches von 1973 vom Präsidentenpalast in der Innenstadt zum Hauptfriedhof stattgefunden. Die Demonstration stand unter dem Motto "Kein Schritt zurück in Fragen der Menschenrechte, keine Begnadigungen". Aufgerufen hatten Gewerkschaften, Studentenvertretungen und linke Parteien. Tausenden beteiligten sich. Es war die erste Demonstration eines breiten Bündnisses mit massiver Beteiligung seit Antritt der ultrarechten Regierung von Präsident José Antonio Kast. Auf der Abschlusskundgebung am Eingang des Hauptfriedhofs lobten Vertreter verschiedener Organisationen die hohe Beteiligung, würdigten die Opfer und riefen zu weiterem Widerstand gegen die ultrarechte Regierung und die Politik der Leugnung auf.