Massendemonstration am DGB-Kampftag

Massendemonstration am DGB-Kampftag

Berlin: Klare Kante gegen die Angriffe von Monopolen und Regierung

Eine sehr kämpferische Demonstration mit insgesamt 12.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und Arbeiterdelegationen aus allen Gewerkschaften zog um 12 Uhr vom IG Metall Haus zum Roten Rathaus am Alexanderplatz.

Korrespondenz

Viele skandierten "Streik ist die Devise, wir zahlen nicht für eure Krise". Den meisten Zuspruch bekamen Redner, die klare Kante gegen die sozialen Angriffe von Konzernen und Regierung zeigten und gegen die Spalter der AFD. Die ganze Demo war sehr antifaschistisch geprägt.

 

Eine Siemens Vertrauensfrau berichtete eindrücklich, dass sowohl die Verlagerung nach Falkensee als auch die sozialen Angriffe und Mieten-Politik sie an die Existenzgrenze bringen würde und die ganze Lebensorganisation v.a. für die Frauen und Mütter immer unmöglicher werden würde.

 

Ein Tesla-Kollege erhielt für seine kämpferische Rede auf dem Haupt-LKW der Demo den größten Beifall. Er zog die Verbindung von der derzeitigen Hetze gegen die Linkspartei in Berlin nach dem Wahlerfolg und die Attacken wegen angeblichen Antisemitismus und Terrorismus-Unterstützung. Kriminell seien nicht die Palästinenser, so der Kollege, sondern Elon Musk und was bei Tesla in Grünheide abgehe.

 

Dass die Zeichen auf Streik über die Werksgrenzen hinweg stehen und die Kollegen sich dafür besser organisieren müssten. Dass es dabei auch darauf ankommt, den Antikommunismus anzugreifen, der die Gewerkschaften spaltet und wir statt Unvereinbarkeitsbeschlüssen gegen die MLPD und Revolutionäre klare Kante gegen die Arbeiterfeinde der AFD in den Gewerkschaften zeigen müssen.

 

Die MLPD war mit ihrem offenen Mikrofon mitten im Gewerkschaftsblock selbstverständlicher Bestandteil, auch der Berliner Rebell trat kämpferisch auf. Ein irakischer Journalist machte am MLPD-Stand ein Interview zur Solidaritätsarbeit mit Palästina. Es wurde fünf Bücher der Neuausgabe „Die Lehre von der Denkweise“ verkauft, dass Interesse war jedoch deutlich größer, zahlreiche Kollgen fotografierten den Buchtitel.