Alle Kurzmeldungen von gestern



Die CDU-Spitze hat führende CDU-Politiker aus Thüringen "zur Aussprache" einbestellt. Neben dem thüringischen CDU-Chef Mike Mohring, der dem Parteipräsidium angehört, kamen auch der stellvertretende thüringische Landesvorsitzende Mario Voigt und Generalsekretär Raymond Walk zu den Sitzungen des Spitzengremiums. Vor der Vorstandssitzung der CDU sprach Parteivize Thomas Strobl von "gespenstischen Vorgängen" in Thüringen. Allen Ernstes meint die CDU-Spitze, dass der Thüringer Kuhhandel einen Vertrauensverlust in die CDU bewirke. Was gibt es denn da noch zu verspielen?




Bei einer Betriebsversammlung von General Electric (GE) am Donnerstagmorgen informierte Standortleiter Carsten Willius die 300-köpfige Belegschaft über Umstrukturierungspläne. Offenbar ist geplant, die dortige Fertigung für Hochspannungstechnik bis Mitte 2021 vollständig einzustellen. 200 Kolleginnen und Kollegen wären demnach von Arbeitsplatzvernichtung bedroht.




Nach 20 Tagen Streik, an dem 21.000 Ölarbeiter bei dem internationalen Konzern Petrobrás an 212 Standorten in Brasilien beteiligt waren, erzielten die Streikenden einen vorläufigen Erfolg. Der Ölkonzern, der zuerst sogar ein Verbot des Streiks erwirkt hatte, musste einlenken und sah sich  zu Verhandlungen gezwungen. Der Streik richtete sich gegen  die fristlose Entlassung von 144 Angestellten des Düngemittelwerks Nitrogenados do Paraná (Fafen-PR), einer Tochterfirma von Petrobrás (Rote Fahne News berichtete). Diese Entlassungen sind inzwischen bis zum 6. März ausgesetzt worden.




Am 22. Februar haben tausende Demonstranten in Melbourne im Rahmen eines nationalen Aktionstags vor allem gegen die Umweltpolitik der Morrison-Regierung demonstriert. An der Demo beteiligten sich unter anderem Gewerkschafter, Jugendliche, Kinder und Eltern. Es wurden immer wieder auch Straßenblockaden durchgeführt. Die Polizei versuchte, die kämpferische Demo durch die belebte Innenstadt Melbournes von den Passanten abzuschirmen, und verhinderte teilweise den Zugang zu der Demo. Es waren viele rote Fahnen, selbstgemachte Schilder und kapitalismuskritische Transparente zu sehen.





Am Sonntag demonstrierten in der Stadt Casablanca Tausende für mehr soziale und politische Rechte. Aufgerufen zu der Demonstration hatte ein Bündnis von 30 Organisationen. Die Demonstranten forderten in ihren Parolen Respekt vor den Menschenrechten im Land und ein Ende der Einschränkungen der demokratischen Rechte.