Alle Kurzmeldungen von gestern
Die Polizei fahndet nach einem bislang unbekannten, etwa 1,80 Meter großen und circa 30 bis 35 Jahre alten Faschisten, der am Samstag, dem 9. Mai, einen Angriff auf die Horster Mitte bei der Parteizentrale der MLPD verübt hat. Der Täter hat dunkle Kleidung, eine Brusttasche und ein Cappy getragen. Die Polizei wurde von einem Zeugen alarmiert. Zwei Schaukästen und ein Banner wurden von dem Faschisten zerstört. Der Vorfall ist ein Beispiel der in letzter Zeit deutlich zunehmenden Frequenz offen krimineller Attacken auf die MLPD, ihre Büdnispartner und auch fortschrittliche Menschen allgemein. Hinweise nimmt die Polizei auch telefonisch entgegen.
Trendelenburg wird Klassik aus den revolutionären Zeiten des 18ten und 19ten Jahrhunderts und aktuelle Lieder singen - Texte dazu liest Martina Wikowski. Beethoven, Revolutionär und Dialektikersowie weitere Kulturschaffende: Rolf-Andreas Trendelenburg singt Lieder von Händel, Mozart, Beethoven, Verdi, Puccini, Rossini, Heinrich Heines "Die Weber" und aus „Les Misérables“, Reinhard Mey, Mikis Theodorakis, und andere!
Dienstag 26. Mai 2026 um 19.00 Uhr
Ort: Nachbarschaftstreff "Rhönbalkon"
Meißnerstraße 23
34134 Kassel Süsterfeld-Helleböhn
Am Samstag veranstaltete die rechte Organisation "Mass-Voll" in Luzern eine Kundgebung und Demo gegen die Verhandlungen mit der EU. An der Demo beteiligten sich auch eine Reihe von offen faschistischen Organisationen und Vertreter aus Bulgarien und Ungarn. Die Beteiligtenzahl lag unter 1.000. Ein breites breites Antifaschistisches Bündnis von Grünen, Linken, Antifa und Omas gegen rechts brachten 1.500 Menschen bei der Gegendemonstration auf die Straße.
Am Samstag fanden in mehreren australischen Städten Proteste gegen die Kürzungen der Labour-Regierung bei den Mitteln für Menschen mit Behinderung statt. In Melbourne nahmen rund 500 Menschen teil, in Sydney mehrere Hundert, während in Brisbane eine kleinere Kundgebung stattfand. Die Labour-Regierung kürzt die Mittel für das Nationale Versicherungssystem für Menschen mit Behinderung (NDIS) in den nächsten vier Jahren um mehr als 35 Milliarden Dollar – die größte Einzelkürzung bei einem Regierungsprogramm in der Geschichte. Bis zu 300.000 Menschen mit Behinderung sollen aus dem NDIS ausgeschlossen werden, und das unter Bedingungen, bei denen es keine Alternative dazu gibt. Bei den Kundgebungen sprachen Menschen mit Behinderung über die verheerenden Folgen.