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Zum neuen Buch von Stefan Engel, "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus“, das auch als Ausgabe 37 in der Reihe Revolutionärer Weg erschienen ist, finden in den nächsten Wochen zahlreiche Veranstaltungen statt. Hier ein Überblick:


In den nächsten Wochen führt die MLPD zahlreiche Veranstaltungen zu Stefan Engels Buch "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus" durch. Optimal geeignet, um sich in der weltanschaulichen Auseinandersetzung immer mehr Kompetenzen zu erwerben und für die bewusstseinsbildende Arbeit. Menschen, die auf die MLPD und den REBELL stoßen im Wahlkampf der Internationalistischen Liste/MLPD in Nordrhein-Westfalen, im aktiven Widerstand gegen die Gefahr eines 3. Weltkriegs, in Betrieb und Gewerkschaft, am 1. Mai, in den Widerstandskomitees des REBELL, beim Training für die Spiele ohne Grenzen ... haben hier Gelegenheit, den REVOLUTIONÄREN WEG kennenzulernen und mit uns zu diskutieren. "Rote Fahne News" schreibt die Liste der Veranstaltungen fort. Meldet gerne weitere Termine an redaktion@rf-news.de

 

  • 19. Mai 2022, Bielefeld, mit Wolf-Dieter Rochlitz, Gemeinschaftshaus Feilenstraße 4, Eingang über den Hof. Einlass 18 Uhr, Beginn 18.30 Uhr, Eintritt 5 Euro / 3 Euro Einladungs-Flyer
  • 20. Mai 2022, Düsseldorf, mit Paul Straif, 18 Uhr, in der alevitischen Gemeinde, Am Kleinforst 3a in Düsseldorf-Eller (Nähe S-Bahn). Eintritt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro
  • 20. Mai 2022, Herne, Referent Peter Weispfenning, Achtung, geänderte Anfangszeit 20 Uhr, Treffpunkt Eickel, Reichsstraße 66, 44651 Herne-Eickel
  • 21. Mai 2022, Bochum, 18.00 Uhr, Gaststätte Grunewald, Markstr. 71 A
  • 22. Mai 2022, Villingen-Schwenningen, mit Julia Scheller, 16 Uhr, Biwakschachtel des DAV (Café) in Schwenningen, Möglingstr. 30 (Möglingshöhe). Eintritt 5€/3€.
  • 23. Mai 2022, Dresden, mit Günter Slave. Beginn 18.30 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, Eintritt 3 Euro / 2 Euro. St. Pauli-Salon; Hechtstraße 32 (Hofgebäunde) 01097 Dresden
  • 24. Mai 2022, Bergkamen, vhs-Treffpunkt, Lessingstraße 2, Bergkamen. Einlass 17.30 Uhr, Beginn 18 Uhr. Eintritt 2 Euro / 3 Euro
  • 27. Mai 2022, Augsburg, Referent Joachim Griesbaum, 19.00 Uhr im Internationalen Kulturzentrum, Zusamstraße 9
  • 27. Mai 2022, Essen, Open-Air-Veranstaltung mit Gabi Fechtner, Freitag, 18 Uhr, Kardinal Hengsbach-Platz / Kettwiger Straße
  • 29. Mai 2022, Winnenden, mit Julia Scheller, Landesvorsitzende der MLPD Baden-Württemberg, Alevitischer Verein, Grüningerstr. 8 in Winnenden
  • 11. Juni 2022, Bremen, mit Uwe Wagner. 16 Uhr, Freizi Buntentor, Geschwornenweg 11a, 28201 Bremen
  • 11. Juni 2022, Hannover, mit Yusuf Köse, Stadtteilzentrum Stöcken, Eichsfelder Strasse 101 in Hannover-Stöcken. Einlass ab 15.00 Uhr, Beginn 15.15 Uhr, Eintritt 5 und 3 Euro
  • 26. Juni 2022, Ulm. Weitere Informationen folgen
  • 30. Juni 2022, Schwäbisch Gmünd, Referentin Julia Scheller, Landesvorsitzende der MLPD in Baden-Württemberg, 18:00 Uhr Gasthaus Neue Welt, Rechbergstraße


Die Demonstration, die Kundgebung und Einweihung der Gedenkstätte für Revolutionäre am 8. Mai in Gelsenkirchen und Essen war ein beeindruckendes Erlebnis. Die neue Friedensbewegung ist eine ernstzunehmende Kraft!


Auch kulturell gab es viele Highlights. Rote Fahne News dokumentiert die Texte verschiedener Lieder und die Parolen von der Demo und wünscht viel Spaß beim Lesen, Anhören im Livestream und Nachsingen.

 

Der REBELL hat geplant, sein Neues und das Lied der ROTFÜCHSE aufzunehmen und ein Playback zur Verfügung zu stellen. Sobald es vorliegt wird Rote Fahne News gerne zur Verbreitung beitragen. Wir freuen uns auch über weitere Hinweise, Vorschläge und Initiativen.


...Das Pfingstjugendtreffen (PJT) wird wieder mit einer Fülle von Aktionen, Gesprächs- und Diskussionsrunden, Spielen und Kultur beeindrucken.

Von Peter Reichmann / Gelsenkirchen

Dazu gehört auch immer die technisch-organisatorische Vorbereitung und Umsetzung, sonst bleibt von einem Konzert nicht viel übrig und eine größere Diskussionsrunde wird unmöglich.

 

Wir setzen dabei nicht in erster Linie auf eine Vergabe an Fachfirmen sondern vor allem auf eigene Kräfte und Freunde, die das unterstützen. Das ist eine Frage der Finanzen, aber auch der Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit.

 

Wir wollen deshalb in der Vorbereitung des Pfingstjugendtreffens eine Technikausbildung durchführen – hauptsächlich für die Ton- und Veranstaltungstechnik.

 

Sie soll einerseits eine bestimmte Grundausbildung sein, die auch für die Aufgaben an den Orten oder bei Jugendkonzerten hilft. (Wie funktioniert eine Beschallungsanlage? Was ist zu beachten? ...)

 

Wir wollen dabei aber auch konkret die anstehenden Aufgaben beim Pfingstjugendtreffen vorbereiten, wie den Aufbau und Betrieb der Technik der Hauptbühne und der Kulturbühne. Wie ist der Aufbau der Anlagen? Wer übernimmt welche Aufgabe? Wie muss man sie erledigen?

Also:

  1. Vor welchen Anforderungen stehen wir? (kurz)
  2. Wie funktioniert eine Beschallungsanlage bzw. ihre Bestandteile und wie geht man damit um?
  3. Die konkreten Anlagen und Aufgaben beim PJT.

 

Wichtig sind junge Leute, die daran Spaß haben und es beherrschen wollen, auch ohne Vorkenntnisse, aber natürlich auch ältere mit bestimmten Erfahrungen. Überlegt also auch, wen ihr schicken / ansprechen wollt!

Wann und wo?

Die Ausbildung findet am Donnerstag, 26. Mai, statt. Das ist ein Feiertag! Von 11 Uhr bis 17 Uhr.

Ort: Gelsenkirchen (Nähere Infos gibt es nach der Anmeldung)

Für das Seminar berechnen wir 10 Euro, dazu kommen 7 Euro für Essen und Getränke.

Bitte meldet die Teilnahme bis Montag, den 23. Mai an: peter.reichmann@onlinehome.de


Schon Willi Dickhut ging in seinem Werk „Proletarischer Widerstand gegen Faschismus und Krieg auf die geostrategische Bedeutung der Ukraine ein - auch für die Lebensmittelproduktion:



So beschrieb er in seiner richtigen Analyse als eines der strategischen Ziele des Hitler-Faschismus beim Überfall auf die Sowjetunion 1941: "Besetzung der Gesamtukraine in ein paar Wochen, um die diesjährige Getreideernte gewinnen zu können". (S. 105)


Die Ukraine ist einer der größten Getreideexporteure der Welt. In zehn Jahren hat sich der Getreideexport verdreifacht. Der Anteil am Weltmarkt beträgt: Getreide, Weizen: 12 Prozent, Mais: 16 Prozent, Gerste: 18 Prozent, Raps: 20 Prozent, Sonnenblumen 50 Prozent. Die berühmte schwarze Erde ist unter anderem durch ihren hohen Torfanteil sehr fruchtbar. Was ein Segen für die Menschheit sein könnte, dient dem internationalen Finanzkapital nur als maximalprofitbringendes Kapitalanlagefeld.


Die Teuerung ist keineswegs erst Folge des Krieges sie wurde schon vorher aus Spekulationsgründen angeheizt. Die Einfuhr von Getreide nach Deutschland hat sich durch den Ukraine-Krieg stark verteuert. Die Einfuhrpreise stiegen im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 53,6 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Einen stärkeren Zuwachs habe es zuletzt im Mai 2011 mit damals 74 Prozent gegeben. Die Preissteigerungen betreffen demnach alle Getreidearten.


Weizenimporte verteuerten sich gegenüber März 2021 um 65,3 Prozent, Gerste, Roggen, Hafer ebenfalls um 65,3 Prozent, Mais um 37,4 Prozent. Schon vor dem Krieg in der Ukraine zogen die Preise den Angaben zufolge an. Nach Einschätzung des Verbandes der Getreide-, Mühlen-, und Stärkewirtschaft (VGMS) spiegelt sich darin der seit Monaten steigende Weltmarktpreis wider. "Getreide wird weltweit teurer und dies schon vor dem Krieg in der Ukraine, der die bereits angespannte Situation am Getreidemarkt weiter drastisch verschärft hat", so eine Sprecherin des Verbandes. Für ein deutsches Unternehmen ist es demnach egal, ob es Getreide aus deutscher, polnischer oder ukrainischer Produktion kauft - der Preis dafür wird an der Terminbörse Matif in Paris festgelegt.
Ursache des Hungers auf der Welt ist auch nicht, dass zu wenig Lebensmittel produziert würden, sondern die Hortung z. B. von Weizen aus Spekulationsgründen. Unmengen Getreide werden in den Lagern der vier bis fünf größten Händler der Welt gehortet.


Von der Organisation der Landwirtschaft her ist die Ukraine Vorreiter bei der Verschmelzung von Agrarmonopolen mit Bank- und Industriemonopolen unter dem Dach des internationalen Finanzkapitals.


Das Land haben sich sogenannte Investoren unter den Nagel gerissen und die Pächter, die es nach dem Zerfall der Sowjetunion bewirtschaftet haben, vertrieben. Diese Investoren haben keinerlei Funktion für die Produktion und sind Schmarotzer, die die Massen aussaugen. Eher ein Kleinbetrieb ist schon die Agrarfabrik, die einem bayerischen Investor gehört. Sie wird von einem Ingenieur als Manager geleitet, mit 80 Angestellten, einem Maschinenpark und 4500 Hektar Land. Betriebe mit 3000 Hektar die in Westeuropa als Mittelbetriebe gelten, sind in der Ukraine Kleinbetriebe. Ein Monopol aus Saudi-Arabien hat 195.000 ha. Das chinesische Monopol Cofco exportiert 800.000 Tonnen. Spekulanten aus den USA, der Türkei und ganz Westeuropa sind am Werk.
Die Gruppe des Industrie– und Agrarhandels, die der eigentlichen Agrarproduktion vorgelagert ist, Verkäufer von Maschinen und anderen Ausrüstung aus Westeuropa, der Türkei und den USA hatte 2021 ein 25-prozentiges Wachstum und spekulierten entsprechend.
Zweifellos hat der Krieg mit der Abschneidung der Schifffahrtswege durch das Schwarze Meer drastische Auswirkungen. Es ist jedoch pure Heuchelei wenn die Imperialisten und ihre Schreiberlinge jetzt angesichts des Hungers im Nahen Osten Tränen vergießen.


Der nahe Osten ist die Heimat des Getreideanbaus, lange bevor dieser in Europa eingeführt wurde. Die Agrarproduktion wurde zerstört, um die Länder vom Imperialismus abhängig zu machen. Der Hunger war für diesen schon immer eine Waffe. Die Bauern wurden abhängig von Pestiziden und Saatgut gemacht , mit der sogenannten Grünen Revolution und danach mit subventionierten Einfuhren ruiniert.


Die Imperialisten fürchten die bereits ausgebrochenen Hungerrevolten. Allzu oft entwickeln sich daraus gesamtgesellschaftliche Krisen, aus denen eine revolutionäre Weltkrise werden kann. Tatsächlich fahren sie genau darauf zu.


Mit systematisch über einen längeren Zeitraum erpressten Aufhebungsverträgen und dem Übergang in eine Transfergesellschaft hat MAN-ES seine Massenentlassungen gegenüber der Öffentlichkeit getarnt.

Korrespondenz

 Diese hätten nicht nur von den Arbeitsämtern genehmigt werden müssen, sie wären möglicherweise Auslöser von Protestaktionen und Streiks – einschließlich der Solidarisierung der Bevölkerung – geworden. Das musste das Monopol unbedingt vermeiden. So wurden in den letzten zwei Jahren in Deutschland konzernweit etwa 1000 Arbeitsplätze für die Jugend vernichtet.

 

Ältere Kollegen, die von drei Jahrzehnten Schwerarbeit im Drei-Schicht-System Wirbelsäulenschäden, Bandscheibenvorfälle, Nervenentzündungen sowie andere schwere Erkrankungen davongetragen haben, wurden individuell eiskalt vor die Wahl gestellt: Entweder Entlassung mit Abfindung sofort - oder etwas später Entlassung ohne jede Abfindung. Für MAN auch eine Methode, einen Teil unbequemer Kollegen loszuwerden. Verstärkt wurde der Druck auf die Einzelnen durch Gerüchte, dass die eine oder andere Abteilung eventuell verkauft wird, und dass dann die Betriebsrente auch noch entfallen kann, also innerhalb von zwei Jahren ein Übergang auf Hartz IV.

 

Vorangegangen ist dem eine jahrelange körperliche und psychische Zermürbung älterer Kollegen durch MAN. Systematisch wurden die Empfehlungen von Ärzten aus Reha-Kliniken für ihre Patienten ignoriert, schonende Arbeitsplätze z. B. bei der Werkzeugausgabe oder in der Kontrolle schlicht verweigert. Stattdessen wurden angeschlagene Kollegen an Arbeitsplätze versetzt, wo zwar etwas weniger, z. B. „nur“ 30 Kilogramm, regelmäßig gehoben werden müssen, was aber dennoch über die Zeit die Vorerkrankungen verschärft. Das wurde von Mobbing gegen Kollegen mit hohen Krankmeldungen begleitet, was weder den Betriebsarzt noch die Betriebsratspitze wirklich interessierte. Das Mobben von Kranken ist die billigste Methode, Kollegen loszuwerden und die Belegschaft zu spalten.

 

Außerdem sollen die Abfindungen durch massive Lohnkürzungen bei der restlichen Belegschaft finanziert werden, was angesichts von 7,5 Prozent offizieller Preissteigerung im April den Kampf um einen Lohnnachschlag besonders herausfordert.

  • Kampf um jeden Arbeitsplatz!
  • Für die Einheit von Jung und Alt!
  • Schluss mit dem Mobbing von Kranken!
  • Herabsetzung des Rentenalters auf 55 Jahre für Schicht- und Schwerarbeiter bei vollem Rentenausgleich!
  • 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!
  • Lohnnachschlag jetzt!

Bei strahlenden Sonnenschein fanden das „Spiele ohne Grenzen“-Training und die „internationalistische Jugendkulturbühne gegen die Weltkriegsgefahr“ des REBELL statt. Beides wurde ein richtiges Fest der internationalen Solidarität und der Rebellion gegen die Weltkriegsgefahr.

Zwei Aktivisten des REBELL Bonn

In der Vorbereitung und am Tag stützten sich die Verantwortlichen voll auf die Fähigkeiten und Initiativen der Leute. Viele brachten ihre Fähigkeiten ein: Mal hoch professionell mit Mandoline oder Gesang, mal mit Unterstützung bei ihrem ersten Auftritt, beispielsweise durch die Kölner Band Gehörwäsche. Zu Hochzeiten waren 70 Leute gleichzeitig auf dem Platz, darunter sehr viele Kinder. Es gab Gesang in mindestens neun Sprachen, von persisch über russisch und ukrainisch bis deutsch. Ein junger Künstler fragte, ob das nicht unangebracht sei, ein russisches Volkslied zu spielen. Die Moderation antwortete am Mikrophon: „Der Ukraine-Krieg wird von den Milliardären in Russland, der Ukraine und den NATO-Ländern geführt, von den herrschenden Klassen. Nicht von den Völkern. Die Grenzen verlaufen nicht zwischen Völkern, sondern zwischen oben und unten. Wir sind für die Geschwisterlichkeit aller Völker, deswegen ist das Lied hier genau richtig.“

 

Kinder malten an der Staffelei Bilder für Frieden und Umwelt. Eine große Gruppe ukrainischer Flüchtlinge besuchte das Fest. Einige gingen am Abend mit zum Gruß erhobener Faust. Ein iranischer Flüchtling im Jugendverband REBELL kommentierte: „So eine Veranstaltung für Flüchtlinge als Willkommen in einem Land hinterlässt lebenslangen guten Eindruck. Das darf man nicht unterschätzen.“

 

Der ganze Tag war ein Beweis gegen die imperialistische Spaltungspolitik des Sozialchauvinismus: Vorwärts mit unseren Widerstandsgruppen und zum echten Sozialismus!



Am Samstag, den 14. Mai, gingen Tausende Studierende im Tschad in mindestens drei Städten auf die Straße und forderten den Abzug der französischen Truppen aus dem Land. In der Hauptstadt N’Djamena setzte die Polizei Tränengas gegen die Demonstrantinnen und Demonstranten ein. Seit der Unabhängigkeit 1960 sind im Tschad Truppen der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich stationiert. Dass sie vor allem das korrupte Regime von Präsident Idriss Déby und seines Nachfolger bis heute stützen, stößt auf zunehmenden Widerspruch.



Laut Fectrans, der Gewerkschaft der Transportarbeiter in Portugal, beteiligten sich 95 Prozent der Eisenbahner von CP (Comboios de Portugal) am 16. Mai am 24-Stunden-Streik. Mit Ausnahme eines Minimalbetriebs bei den Hochgeschwindigkeitszügen kam landesweit der Eisenbahnverkehr weitgehend zum Erliegen. Zum Teil begann der Streik schon am Sonntag und zieht sich bis in den Dienstag. Die Eisenbahner fordern 90 Euro mehr für jeden Eisenbahner.


Die Agrarminister der G7 (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, USA, Kanada, Japan) haben sich jüngst beraten und die Losung ausgegeben, die „Märkte offen zu halten“ – die Schließung von Märkten wirke „Krisenverschärfend“. 43 Mio Menschen stünden nur einen Schritt entfernt von einer Hungernot, mahnt auch der deutsche Agrarminister, Cem Özdemir (Grüne). Die G7 kritisieren, dass Indien aufgrund gestiegener Lebensmittelpreise Weizenexporte verboten hat. Aber in wessen Interesse? Um den Welthunger zu lindern?

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Indien ist der zweitgrößte Weizenproduzent der Welt nach China – weiß die Grafik der Frankfurter Rundschau zu untermauern. Der geneigte Leser empört sich: Wie kann Indien nur so egoistisch sein und gerade jetzt Weizenexporte verbieten, wo die Ukraine als Kornkammer der Welt ausfällt! Gut, dass die G7 Indien zu ihrem nächsten Treffen als Gast einladen, das muss ja geklärt werden! Jawoll, und die G20 sollen künftig verstärkt die Preise für Produktions- und Lebensmittel kontrollieren. Wie fein: die G7 bekämpft den Welthunger und die G20 sorgt für niedrigere Lebensmittelpreise. So wollen es uns die bürgerlichen Medien weiß machen.

 

Beim „Offen-halten der Märkte“ geht es genauso wenig um Hungerbekämpfung wie bei „Preiskontrollen“ um die Senkung der Verbraucherpreise für die Massen. Die Internationalen Übermonopole haben Widerspruch dazu, dass aktuell mit dem Ukraine-Krieg eine verstärkte Blockbildung der (neu-)imperialistischen Länder den internationalen Zugang zu freien Märkten einschränkt. Die Neuorganisation der internationalen Produktion ist in eine offene Krise geraten. Die G7 wollen vermutlich Druck auf Indien ausüben, sich nicht vom Weltmarkt abzuschotten bzw. einen Machtblock mit Russland und China aufzubauen. Die Fakten strafen ihr menschliches Feigenblatt der Hungerbekämpfung Lügen: Indien hat bisher eh kaum Weizen exportiert, weil sie ihn für die eigene Bevölkerung brauchen – und aufgrund der aktuellen Hitzewelle werden Ernteausfälle und ein Versorgungsengpass in Indien selbst befürchtet.

 

Die Herrschenden versuchen mit Lügen und Halbwahrheiten, die Massen für ihre Politik zu gewinnen und die umfassende ökonomische, politische, militärische und ökologische Weltkrise des Imperialismus zu verschleiern. Es ist genug für alle da – wenn wir dieses marode System endlich auf den Müllhaufen der Geschichte werfen. Aktiver Widerstand ist angesagt!


Zum gestrigen Protest der Beschäftigten bei Vallourec in Paris schreibt die IG Metall Düsseldorf-Neuss:

Von IG Metall Düsseldorf-Neuss / Aus Kollegenzeitung „Stahlkocher“

„Rund 1000 Beschäftigte des Stahlrohrherstellers Vallourec aus den Werken in Düsseldorf-Rath und Mülheim an der Ruhr haben am Montagmorgen vor der Zentrale des französischen Konzerns in Paris für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. ‚Wir sind heute hierher gekommen, damit man uns hört‘, ruft Gesamtbetriebsratsvorsitzender Vilson Gegic den Protestierenden zu. ‚Wir lassen uns nicht einfach unsere Zukunft nehmen. Es gibt eine Perspektive für unsere Werke, und wir verlangen, dass Vallourec diese Perspektive ernsthaft verfolgt.‘ Ousama Bouarous, Betriebsratsvorsitzender in Mülheim an der Ruhr, erklärt: ‚Wir geben nicht einfach kampflos auf. Es geht schließlich um unsere Existenzen. Deshalb sind wir nach Paris gekommen.‘“

Dazu schreibt die Kollegenzeitung Stahlkocher in einer Extra-Ausgabe vom 15. Mai:

„‘Paris, Paris, wir fahren nach Paris‘: Internationale Solidarität im Kampf um Arbeitsplätze, das ist eine gute Sache. Aber es sind sehr gemischte Gefühle dabei. Die Versprechungen vom großmütigen Investor, der die Arbeitsplätze rettet, erweisen sich als Luftnummer. Die verbliebenen drei Interessenten sind Hedgefonds, also Spekulanten, die als Leichenfledderer an unseren Arbeitsplätzen darauf hoffen, da irgendwie noch Geld herauszuschlagen. Laut Westdeutscher Zeitung (WAZ) sieht Personalgeschäftsführer Schaaff als letzte Option ‚das Vallourec selbst die zwei Werksstandorte schließt und abwickelt‘. Also, wenn ihm trotz Schnäppchenverkaufspreis niemand die Drecksarbeit Entlassungen abnimmt, muss er es eben doch selbst machen.

 

Wenn wir nach Paris fahren, steht die Frage im Raum: Soll das nur der Abgesang für diese unwürdige Schmierenkomödie des Werksverkaufs sein, oder nutzen wir diesen Tag, um selbst den Kampf um unsere Lebensinteressen aufzunehmen? Es geht um unsere Existenz! Wir brauchen diese Arbeitsplätze. Viele von uns sind noch viel zu jung für die Rente. Alles wird im Moment teurer. Wie sollen wir und unsere Familien von Hartz IV, Leih- und Zeitarbeit leben? Auch im Interesse der Jugend müssen diese Arbeitsplätze erhalten bleiben. Die Azubis in Düsseldorf fahren mit und haben ihre Bereitschaft signalisiert, sich für den Erhalt von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen einzusetzen. Wir haben durch die Hinhaltetaktik des Vorstands Zeit verloren, aber es ist noch nicht zu spät. So lange noch Aufträge da sind, werden wir gebraucht! Ein Streik würde Wirkung zeigen und wäre ein unüberhörbares politisches Signal, dass wir so nicht mit uns umspringen lassen. Wir müssen unsere Forderungen an die Vallourec-Bosse stellen, die jahrelang mit uns Profit gemacht haben. Und wir dürfen nicht auf irgendwelche Käufer starren, die im Grunde – wie die Stadt Mühlheim - nur an dem Grundstück interessiert sind.“



Die deutsche Journalistin und ihr slowenischer Kollege wurden am 20.April in der Region Shengal im Irak verhaftet. Eine offizielle Anklage gibt es nicht, vorgeworfen wird ihnen illegale Einreise und ‚Terrorunterstützung‘. Letzteres ist die Begrifflichkeit mit der die reaktionären Regimes der Türkei und des Irak die Solidarität mit den in dieser Gegend lebenden Eziden und Kurden diffamieren und kriminalisieren. Rote Fahne News berichtete wie die Türkei und der Irak mit Unterstützung des Barzani-Regimes in einer koordinierten Aktion militärisch den Widerstand, die Freiheitskämpferinnen und Freiheitskämpfer der Kurden und Eziden zerschlagen wollen. Die Journalisten wollten über die Lage dort berichten. Leonie Tafel, eine Freundin der Journalistin, die mit einem Unterstützerkreis für deren Freilassung kämpft, sagte, dass der Irak mit allen Mitteln verhindern will, dass Berichte über die Lage in Shengal an die Öffentlichkeit kommen. Nach Berichten des Unterstützerkreises gab es aktuell nach über einem Monat einen ersten Kontakt mit Anwälten. Mittlerweile haben 42.000 Personen für die Freilassung der beiden Journalisten unterschrieben.


Als Rentner kenne ich am Tor meines ehemaligen Betriebes die meisten Kolleginnen und Kollegen noch persönlich.

Korrespondenz

Gestern haben wir das Rote Fahne Magazin angeboten und ich konnte mit sieben bis acht Kollegen länger sprechen. Kein einziger von ihnen war für Waffenlieferungen an die Ukraine und kein einziger verteidigte Putin. Natürlich ist das nicht repräsentativ, aber es waren auch nicht ausgesuchte Kollegen.
Ich kann gut verstehen, wenn der Tonfall der Kriegshetzer in Talkshows und Zeitungskommentaren zunehmend gereizter wird - angesichts der Stimmung unter den Arbeiterinnen und Arbeitern.


Das Problem ist, dass die Kollegen sich nicht vorstellen können, dass wir als Arbeiter den Krieg stoppen oder gar die Imperialisten davonjagen können. Dazu ging mir durch den Kopf, was Gabi Fechtner am 8. Mai über den Revolutionär Karl Liebknecht gesagt hatte: "Karl Liebknecht war 1914 der Einzige, der im Reichstag gegen die Kriegskredite gestimmt hatte. Vier Jahre später kam es zur Novemberrevolution. Wer würde heute noch etwas über Karl Liebknecht wissen, wenn er nicht damals mutig Rückgrat gezeigt hätte?". Recht hat sie.


Die Rote Fahne Redaktion lädt herzlich zu ihrer Korrespondentenausbildung am Donnerstag, 26. Mai, ein.


Gemeinsam wollen wir erarbeiten, wie man Artikel für das Rote Fahne Magazin, für Rote Fahne News und für Kleinzeitungen schreibt oder Videos dafür dreht. Jede und jeder kann teilnehmen, die bzw. der das erlernen möchte – wir freuen uns besonders über Jugendliche! Wer kann, sollte einen Laptop mitbringen.

Wann und wo?

Die Ausbildung findet am Donnerstag, 26. Mai, statt. Das ist in ganz Deutschland ein Feiertag! Die Ausbildungszeit läuft von 10 Uhr bis 17.30 Uhr (mit Pausen) in der Landesgeschäftsstelle der MLPD Bayern, Adam-Klein-Straße 23, Nürnberg.

 

Die Teilnehmergebühr beträgt 30 Euro. Dazu kommen Kosten für Getränke und Verpflegung vor Ort - wenn gewünscht.


„Das Viertel“ spielt in der Gegenwart, in einem Viertel mit einem hohen Immobilienwert in Istanbul. Es ist ein armes Viertel, umgeben von Gärten, Blumen und Bäumen. Eine Seite blickt auf den Bosporus, die andere auf die hellen Lichter der Wolkenkratzer.

Korrespondenz aus Augsburg

Eine riesige Baufirma, internationale Finanzierungsinstitutionen, ihre Geschäftspartner, sie alle haben Appetit auf den Wert dieses Viertels. Sie sind bereit, alles dafür zu tun, um es in Besitz zu nehmen. Die jungen Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels, die die Gefahren vorhersehen, führen entschlossene Kämpfe und setzen alles daran, dass Viertel zu mobilisieren.

 

Und inmitten all dessen gibt es auch noch eine Liebesgeschichte: Rüstem und Asli. Für Asli war ihre Hochzeit das Wichtigste, aber als der Tag näher rückte, hätte sie nie geahnt, wie sich die Dinge entwickeln würden... .

 

Dies ist eine Geschichte der Kreativität. Von den Kindern des Volkes, die nicht nur reden, sondern immer wieder außergewöhnliche Wege suchen, um Problem zu lösen. „Das Viertel“ ist eine Geschichte von Liebe und Kampf, inmitten von zweifelhaften Todesfällen, großen Geldspielen und einer Drogenepidemie.

 

Die Dreharbeiten für den Film „Das Viertel“ begannen 2017 in Istanbul. Am elften Drehtag wurde das Filmset von der Polizei gestürmt und die Dreharbeiten wurden gestoppt. Alle Szenen, die nicht aufgenommen werden konnten, wurden in der Folge in Paris und Istanbul mithilfe von Animationen vervollständigt. Deshalb kann nun der Film „Das Viertel“, teils mit realen Szenen, teils mit Animationen, auf sein Publikum treffen.

 

Gala und Deutschlandpremiere sind am 19. Mai, um 20 Uhr, im Cineplex Alhambra, Seestraße 94,13353 Berlin. Der Film ist ab 20. Mai in den Kinos zu sehen.


Die folgende Resolution hat das Webinar zur antiimperialistischen und antifaschistischen Einheitsfront mit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus mindestens 22 Ländern beschlossen, das am 15. Mai 2022 stattfand:



Nach fast drei Monaten des ungerechten Kriegs um die Ukraine, sind sich die Teilnehmer einig: Sofortiges Ende dieses Kriegs! Wir verurteilen die imperialistische Aggression Russlands, welche den Krieg mit dem Überfall auf die Ukraine ausgelöst hat. Wir verurteilen die jahrzehntelange imperialistische Provokation der NATO hin zur Grenze zu Russland. Über Jahre wurden Milliarden in die Ukraine gepumpt, um dieses Land aufzurüsten. Die USA haben weltweit 800 Militärstützpunkte, um ihre globale Dominanz durchzusetzen und sie sind weltweit weiter der Hauptkriegstreiber.

 

Die große Gefahr eines III. Weltkriegs mit dem Potential eines Atomkriegs ist mit den andauernden Lieferungen von schweren Waffen und der Änderung des Kriegsziels auf einen Sieg der Ukraine sehr real und sehr nah.

 

Wir sind solidarisch mit dem heldenhaften Kampf des ukrainischen Volkes gegen die barbarische Invasion des russischen Imperialismus, aber unterscheiden klar zwischen den Massen und der ultrareaktionären Selenskyj Regierung, die offen mit Faschisten zusammenarbeitet. Wir sind solidarisch mit allen internationalistischen Genossen und Organisationen in Russland, die sich dieser Invasion unter schwierigsten Bedingungen stellen. Für beide Länder gilt: macht weiter in Eurer Arbeit, aber schützt auch eure Organisationen und baut sie unter veränderten Bedingungen weiter auf.

 

Wir fordern den Rückzug aller russischen Truppen aus der Ukraine und der NATO-Truppen von der russischen Grenze und aus Osteuropa. Alle Verursacher des Krieges müssen für die Schäden aufkommen. Die Umweltkrise und die Nahrungsmittelversorgung wurde durch den Krieg lebensbedrohlich verschärft, was Hungeraufstände provozieren wird, die wir in unseren Kampf aufnehmen müssen

 

Wir alle wollen den Aufbau der antiimperialistischen und antifaschistischen Einheitsfront mit noch größerer Energie vorantreiben. Das verbinden wir mit dem Aufbau unserer revolutionären Organisationen und verbreiten die Perspektive der sozialistischen Zukunft. Erst dann werden imperialistische Kriege, Reaktion nach innen, Ausbeutung und Unterdrückung der Arbeiter ein Ende haben. Gewinnen wir die Jugend dafür. Aktiver Widerstand gegen die Gefahr des III. Weltkriegs, gegen die Militarisierung der Gesellschaft, Repression, (Sozial-)Chauvinismus und Antikommunismus gegen alles Fortschrittliche! Rückgrat des aktiven Widerstands sind die Arbeiter der Welt, seine aktivste Kraft die Jugend!

 

Wir verurteilen auch die zionistische, imperialistische israelische Politik gegen das palästinensische Volk und der Ermordung der Journalistin Shireen Abu Akleh und den provokativen, beleidigenden Angriff auf ihre Beerdigung.

 

Wir verurteilen weiterhin entschieden den völkerrechtswidrigen Angriff der faschistischen Türkei gegen die kurdische Befreiungsbewegung und die Angriffe auf Nordirak und Nordsyrien.

Als weitere Aktionen planen wir:

Machen wir den 6. August (Hiroshima-Gedenktag) zu einem internationalen Kampftag gegen den Atomtod! Treffen wir uns dazu zum nächsten Webinar am 24. Juli 2022 zur inhaltlichen Diskussion, Vorbereitung und Erfahrungsaustausch über geplante Aktivitäten.

Wir unterstützen den Vorbereitungsprozess der Weltfrauenkonferenz in Tunesien, vom 3.-10.September in Tunis und in diesem Rahmen als erstes die Initiative der russischen Genossinnen, die am 22. Mai einen Aktionstag gegen die Unterdrückung der Frauenbewegung in Russland organisieren unter dem Slogan „Feminismus ist nicht toxisch“.

 

Hoch die internationale Solidarität!

Proletarier aller Länder vereinigt euch!


Die am 1. April gestartete Spendenkampagne der MLPD wurde aufgrund der offenen Weltkrise des Imperialismus neu ausgerichtet und ihr Motto wurde erweitert: „Aktiver Widerstand gegen einen III. Weltkrieg – vorwärts zum echten Sozialismus!“

Von Parteigeschäftsführung der MLPD

Die Spendeneinnahmen finanzieren wie bisher die Jugendkampagne der MLPD, aber nun auch die Öffentlichkeitsarbeit gegen die akute Weltkriegsgefahr.

 

Die Spendenkampagne hat das neue Ziel 80.000 Euro und läuft vorerst bis Ende Juli. Dazu zählen auch Spenden für die Gedenkstätte an der Horster Mitte und die Marx-Statue. Spenden nimmt gerne jede Parteigruppe entgegen, oder Überweisung an das Spendenkonto der MLPD bei der GLS-Gemeinschaftsbank: IBAN DE76 4306 0967 4053 3530 00; Stichwort: Spendenkampagne. Herzlichen Dank!


Am 18. Juni sind wieder alle Freundinnen und Freunde des gepflegten „Trödelns“ rund um die Horster Mitte in Gelsenkirchen willkommen.

Von Rote Fahne Redaktion

Von 10 Uhr bis 16 Uhr findet der allseits beliebte Flohmarkt an der Horster Mitte, rund um die Lenin-Statue und die Gedenkstätte für Revolutionäre (Schmalhorststraße / An der Rennbahn) statt. Auch diesmal wird es wieder einen Kinderflohmarkt sowie Bücher geben.

 

Wie immer sind mit Sicherheit auch diesmal wieder tolle Schnäppchen dabei. Selten geht ein Flohmarktbesucher oder eine Flohmarktbesucherin ohne etwas Schönes, dass er oder sie schon lange gesucht hat, vom Platz.

 

Nach der langen Corona-Zeit wieder eine Möglichkeit mehr, um soziale Kontakte zu pflegen, mit Freunden das hoffentlich gute Wetter zu genießen oder einfach eine schöne Zeit zu haben.

 

Für Speis und Trank ist bestens gesorgt: Ab 11 Uhr gibt es knusprige Hähnchen, Original Thüringer Rostbratwürste sowie Kaffee und Kuchen.

 

Es gelten die aktuellen Hygieneregeln zum Corona-Schutz.

 

Standanmeldung: ABZ / Schacht 3, Tel.: 0209 57975 oder bei info@schacht3.info.

 

Standgebühr: 5 Euro / Meter; Für Kinder: 2 Euro / Meter. Der Aufbau beginnt ab 9 Uhr

 

Hier gibt es das Plakat für den Flohmarkt in DIN A3

 

Hier gibt es den Flyer für den Flohmarkt in DIN A5


Wie „WDR Aktuell“ am 13. Mai berichtete, wurde ein 16-jähriger Schüler wegen der Vorbereitung einer schweren Straftat in Haft genommen.

Korrespondenz

Der aus der neofaschistischen Szene stammende Jugendliche beabsichtigte, am 12. Mai ein Blutbad in zwei Schulen in Essen-Borbeck durch selbst gebaute Bomben anzurichten. Der 16-Jährige soll einem Mitschüler gesagt haben, er wolle Bomben in der Schule verstecken.

 

Nach WDR-Informationen habe er eine Drohung ausgesprochen, dass sie bald alle sterben würden. Wie der WDR berichtete hatte sich ein Mitschüler zuerst an einen Lehrer gewandt, der daraufhin die Schulleitung informierte. Diese wiederum verständigte die Polizei. Ein SEK (Sondereinsatzkommando) stürmte und durchsuchte am frühen Donnerstagmorgen die Wohnung in der Nähe des Gymnasiums, in der der 16-Jährige zusammen mit seinen Eltern lebt. Der Schüler wurde in seinem Zimmer festgenommen. In der Wohnung wurden selbst gebaute Schusswaffen und Zubehör für den Bau von Bomben  sowie eine Armbrust gefunden. Außerdem 16 Rohrkörper, an denen Uhren angebracht waren, und "Gemische von Explosivstoffen". Einige der Rohrkörper seien mit Nägeln präpariert gewesen.

 

Die Rechtsentwicklung der Bundesregierung begünstigt die Ausbreitung von faschistischem Gedankengut. Während die Parteiführung der MLPD, die sich noch nie etwas zu Schulden hat kommen lassen, als „Gefährder“ beurteilt wurde und deswegen europaweit Fahndungen gegen sie ausgeschrieben wurde, schaltete sich der Inlandsgeheimdienst Verfassungsschutz im Falle des Essener Schülers nicht ein, um den näheren Hintergrund des geplanten Terroranschlags durch Neofaschisten auf zwei Schulen (auch eine Realschule) zu ermitteln. Deshalb: Auflösung des Verfassungsschutzes und Aufdeckung der Verwicklung von Teilen des Staatsapparats mit der faschistischen Szene! Gib Antikommunismus, Rassismus, Faschismus und Antisemitismus keine Chance!


Unsere Klasse hat am heutigen Montag, dem 16. Mai 2022, im Politik unterricht gemeinsam den Wahlomat ausprobiert.

REBELL-Korrespondenz

Grund dafür war, das außer mir keiner wählen gegangen ist. Bei den meisten Fragen antwortete die Mehrzahl sehr fortschrittlich und links, bei einzelnen Fragen, wie Tempo 30 in Städten, waren wir nicht einig. Bei der Frage, ob Hochschulen weiterhin für militärische Zwecke forschen dürfen, antwortete die Klasse "neutral", aber einige waren auch klar dagegen. Das ist ein guter Ansatzpunkt für Diskussionen in den nächsten Wochen, warum aktiver Widerstand gegen die Militarisierung der Gesellschaft notwendig ist. Am Ende kam raus, dass die MLPD auf Platz 2 ist, das hat meinen Lehrer sichtbar überrascht. Platz 1 belegte die Partei für Kinder, Jugendliche und Familie  - Lobbyisten für Kinder (LfK). Das Ergebnis zeigt, dass bei den meisten Jugendlichen eine kapitalismuskritische Stimmung herrscht. Wir Rebellen müssen in unseren Schulen geduldig Überzeugungsarbeit für die sozialistische Alternative leisten.