Alle Nachrichten vor drei Tagen

Die Deutsche Bahn hatte am 8. Mai alle denkbaren Möglichkeiten aufgeboten, uns zu stoppen!

Korrespondenz aus Stuttgart

Gleich bei der Abfahrt in Stuttgart: "Ein liegen gebliebener Zug blockiert Strecke nach Köln - Umleitungsstrecke 90 Minuten länger". Dann in Essen: "Böschungsbrand - heute fährt kein Zug mehr nach Essen!"; schließlich dann doch, aber: "Zugführer kommt erst mit einem verspätetem Zug". Zwischen Essen und Gelsenkirchen konnte die Straßenbahn nicht ganz durchfahren, weil an diesem Sonntag Baumschneidearbeiten durchgeführt wurden.

 

Der Fahrer im Bus-Ersatzverkehr gab schließlich durch: "Ich kann nicht weiterfahren, da vorne ist eine Demo!" Der ganze Bus brüllt: "Ja, genau da wollen wir hin!" Geschafft: Immerhin eine Stunde waren wir vor Ort! In Köln-Deutz haben sich bei einer spontanen Zwischenkundgebung ein paar Fans des 1. FC Kaiserslautern mit uns solidarisiert. Schließlich haben wir auf dem Bahnsteig noch ein kleines Konzert gegeben.


Die Marxistisch-Leninistische Plattform Russland (MLP), Mitgliedsorganisation der revolutionären Weltorganisation ICOR, schreibt an die MLPD:


Liebe Genossinnen und Genossen, wir wenden uns an Euch aus Russland, dem Land, das die blutige Aggression in der Ukraine entfesselt hat. Glaubt nicht, dass 70 Prozent der Russen das von Putins Regime begonnene Massaker unterstützen. Das ist eine Lüge! Die russische Öffentlichkeit schweigt heute, eingeschüchtert durch die Repressionen, aber es gibt Proteste und Unzufriedenheit im Lande.

 

Wir russischen Marxisten-Leninisten bewerten die gegenwärtige Situation als einen Zusammenstoß zwischen zwei Imperialisten: Einerseits dem neuen russischen Imperialismus, der neue Territorien erobern will und von China unterstützt wird; und andererseits dem US- und EU-Imperialismus, der die Weltherrschaft aufrecht erhalten will. Die Werktätigen stehen in diesem Konflikt auf keiner Seite, aber der erste Schritt zum Frieden, die notwendige Voraussetzung dafür, muss der Abzug aller Truppen des Aggressors Russland aus dem Gebiet der Ukraine sein.

 

Heute versucht der russische Diktator, sich die Tradition des Kampfes gegen den Nationalsozialismus während des Zweiten Weltkriegs anzueignen, indem er sich einer antifaschistischen Rhetorik bedient. Doch sein Regime, das alle Freiheiten unterdrückt und den Interessen des oligarchischen Kapitals dient, hat nichts mit den Idealen des Großen Sieges zu tun.

 

In diesen dunklen Tagen, in denen die Welt vom Ausbruch eines Atomkriegs und der Umwandlung eines lokalen Konflikts in eine neue Weltschlacht bedroht ist, müssen sich die Arbeiter der Welt im Kampf für den Frieden in den Reihen einer neuen Antikriegsbewegung zusammenschließen. Nieder mit der russischen Aggression in der Ukraine! Schluss mit der NATO-Erweiterung und dem Wettrüsten! Es lebe ein gerechter Frieden zwischen den Völkern für die Interessen der arbeitenden Menschen.

 

Wir begrüßen auch die Einweihung des Willi-Dickhut-Hauses in Gelsenkirchen anlässlich dessen 30. Todestags und möchten den Genossen der MLPD unsere herzlichen Wünsche für weitere Erfolge im Kampf für die Sache des Proletariats übermitteln.


Am Montag, den 9.Mai, hat im Rahmen der Montagsdemo in Bochum, die Kandidatenbefragung zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfale stattgefunden.


Als einzige Partei außer der MLPD im Vorfeld zugesagt hatte die Linkspartei, deren Vertreter aber leider nicht erschien.

 

So gab es eine spannende und gute Diskussion von Bochumer Bürgerinnen und Bürgern mit der Direktkandidatin der Internationalistischen Liste / MLPD, Anna Vöhringer. Natürlich ging es hauptsächlich um die akute Gefahr eines III. Weltkriegs, Anna Vöhringer rief alle dazu auf, in der Widerstandsgruppe der MLPD und des Jugendverbands REBELL mitzumachen und gemeinsam aktiven Widerstand gegen alle Kriegstreiber zu organisieren.

 

Immer mehr Leute blieben stehen, kauften REBELL-Magazine, und hörten interessiert zu. Es kam zu einer Diskussion über die Rolle Russlands: Einem Passanten, der Putin verharmloste, widersprach Anna in den Punkt deutlich. MLPD und REBELL stehen für den Kampf gegen alle imperialistischen Aggressionen, unsere Verbündeten sind die Arbeiter und Volksmassen in der Ukraine und in Russland. Diese klare Haltung kam vor allem bei vielen Jugendlichen gut an, insgesamt war es ein erfolgreicher Abend.


Christiane Link, Kreisvorsitzende der MLPD Gelsenkirchen, schreibt:

Von Christiane Link

Liebe Genossinnen und Genossen, vielen Dank für diesen wunderbaren Tag am 8. Mai.

 

Heute morgen bin ich im schönsten Sonnenschein an unserer neuen Gedenkstätte am Willi-Dickhut-Haus vorbeigelaufen. Ich habe gedacht: "So etwas Schönes habe ich selten gesehen." Da lagen die Gedenksteine für Karl Marx, Friedrich Engels, Clara Zetkin, Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, Ernst Thälmann und Willi Dickhut in leuchtendem Grün, umrahmt von einem Mauerwerk aus Buntsandstein und bunten Blumen und strahlten.

 

Das Licht fiel auf die Lenin-Statue, die in der Sonne glitzerte. Das Ganze unter zwei wunderbar gewachsenen Bäumen, deren zartes Frühjahrsgrün das alles umrahmte, mit dem Kulturdenkmal Horster Mitte und seinen dunkelroten Steinen im Hintergrund. Wie eine Oase der Besinnung ruft sie zum schöpferischen Nachdenken über unsere Zeit und eine sozialistische Zukunft auf. Da geht einem das Herz auf und die Arbeiterstadt Gelsenkirchen ist um ein wunderbares und großes Kulturgut reicher geworden. Das habt ihr ganz großartig gemacht.


Eine Woche nach dem Signal der neuen Friedensbewegung gegen einen Dritten Weltkrieg findet am 15. Mai ein bedeutsames internationales Event für diesen Kampf statt: Das Webinar „Brennende Notwendigkeit einer antiimperialistischen und antifaschistischen Einheitsfront“ der revolutionären Weltorganisation ICOR.


Link zum Webinar

 

Gestern war die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock in der Ukraine, traf den ukrainischen Präsidenten Selenskyj und versprach weitere Finanzhilfen und Waffenlieferungen. Sie sprach auch mit Angehörigen von Opfern des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Unterdessen werden in Idar-Oberstein seit gestern die ersten ukrainischen Soldaten an der Offensivwaffe Panzerhaubitze ausgebildet. Die deutsche Bundesregierung setzt ihren aggressiven Kriegskurs fort. Aber unter der Bevölkerung mehren sich Kritik und Widerspruch dagegen, trotz der ganzen psychologischen Kriegsführung. Die weitere Entwicklung eines weltweiten aktiven Widerstands gegen alle imperialistischen Aggressionen und gegen die Weltkriegsgefahr ist das Gebot der Stunde!

 

Monika Gärtner-Engel, Hauptkoordinatorin der ICOR und Co-Präsidentin der internationalen Einheitsfront, schreibt in ihrem aktuellen Einladungsschreiben zum ICOR-Webinar: "Ich möchte euch herzlich zu unserem nächsten Webmeeting einladen. Es findet ja wie vereinbart am 15. Mai statt. Es erhält noch mal eine besondere Brisanz durch die gefährliche Entwicklung mit der Gefahr eines Dritten Weltkriegs, der wiederum das Potenzial eines alles vernichtenden Atomkriegs hätte. Ich freue mich sehr, mit euch allen weiter zu diskutieren. Es hat sich bereits eine neue Organisation, die Union der Kommunisten der Ukraine, mit einem Einführungsbeitrag angemeldet. Sie kommen aus dem Spektrum von Solidnet, sind aber sehr an der Zusammenarbeit mit uns interessiert.

 

Des weiteren sollten wir die Brennpunkte der kriegerischen und unterdrückerischen Auseinandersetzungen auf der ganzen Welt nicht vergessen. Deshalb würde ich mich auch sehr über einen Einleitungsbeitrag türkischer oder kurdischer Freunde zum derzeitigen Brennpunkt des Angriffskrieges der Türkei, von Freunden aus Afghanistan zur verheerenden Situation dort und auch aus anderen Brennpunkten der Welt freuen.

 

Bitte meldet euch und nehmt gerne teil mit vorbereiteten Beiträgen. Ich werde eine Einführung geben, dann wird es Eingangsstatements à 5 Minuten geben und ansonsten ist die Redezeit wieder auf 3 Minuten beschränkt. Gerne könnt ihr auch Resolutions- und Aktionsvorschläge einbringen. Auch wer Mitglied in der Einheitsfront werden möchte, kann sich gerne entsprechend im Vorfeld oder dann auf dem Treffen melden.

 

Mit herzlichen und revolutionären Grüßen
Monika Gärtner-Engel"

 

ICOR Webinar – Brennende Notwendigkeit einer antiimperialistischen und antifaschistischen Einheitsfront - Sonntag, 15. Mai 2022

Meeting-ID:

854 5609 2779

 

Passcode:

522200

 

Zeiten:

  • 7 am: Mexico City, Bogotá
  • 1 pm: Algier, Tunis
  • 2 pm (14 Uhr): Paris, Berlin
  • 3 pm: Moscow
  • 5:30 pm: Delhi
  • 6 pm: Dhaka
  • 10 pm: Sydney

Zum neuen Buch von Stefan Engel, "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus“, das auch als Ausgabe 37 in der Reihe Revolutionärer Weg erschienen ist, finden in den nächsten Wochen zahlreiche Veranstaltungen statt. Hier ein Überblick:


In den nächsten Wochen führt die MLPD zahlreiche Veranstaltungen zu Stefan Engels Buch "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus" durch. Optimal geeignet, um sich in der weltanschaulichen Auseinandersetzung immer mehr Kompetenzen zu erwerben und für die bewusstseinsbildende Arbeit. Menschen, die auf die MLPD und den REBELL stoßen im Wahlkampf der Internationalistischen Liste/MLPD in Nordrhein-Westfalen, im aktiven Widerstand gegen die Gefahr eines 3. Weltkriegs, in Betrieb und Gewerkschaft, am 1. Mai, in den Widerstandskomitees des REBELL, beim Training für die Spiele ohne Grenzen ... haben hier Gelegenheit, den REVOLUTIONÄREN WEG kennenzulernen und mit uns zu diskutieren. "Rote Fahne News" schreibt die Liste der Veranstaltungen fort. Meldet gerne weitere Termine an redaktion@rf-news.de

 

  • 15. Mai 2022, Bottrop, mit Otwin Herzig, 17 Uhr, Gaststätte König-City, Berliner Platz 3, Bottrop-City, Eintritt 5 Euro / 3 Euro
  • 15. Mai 2022, Darmstadt, NAV-DEM, Staudinger Straße 7, 15 Uhr. Mit Dieter Ilius. Ab 14 Uhr gibt es leckeres kurdisches Essen
  • 15. Mai 2022, Karlsruhe, 10:00 Uhr, Begegnungsstätte Wilhelmstraße 47
  • 19. Mai 2022, Bielefeld, mit Wolf-Dieter Rochlitz, Gemeinschaftshaus Feilenstraße 4, Eingang über den Hof. Einlass 18 Uhr, Beginn 18.30 Uhr, Eintritt 5 Euro / 3 Euro Einladungs-Flyer
  • 20. Mai 2022, Düsseldorf, mit Paul Straif, 18 Uhr, in der alevitischen Gemeinde, Am Kleinforst 3a in Düsseldorf-Eller (Nähe S-Bahn). Eintritt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro
  • 20. Mai 2022, Herne, Referent Peter Weispfenning, Achtung, geänderte Anfangszeit 20 Uhr, Treffpunkt Eickel, Reichsstraße 66, 44651 Herne-Eickel
  • 21. Mai 2022, Bochum, 18.00 Uhr, Gaststätte Grunewald, Markstr. 71 A
  • 22. Mai 2022, Villingen-Schwenningen, mit Julia Scheller, 16 Uhr, Biwakschachtel des DAV (Café) in Schwenningen, Möglingstr. 30 (Möglingshöhe). Eintritt 5€/3€.
  • 23. Mai 2022, Dresden, mit Günter Slave. Beginn 18.30 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, Eintritt 3 Euro / 2 Euro. St. Pauli-Salon; Hechtstraße 32 (Hofgebäunde) 01097 Dresden
  • 24. Mai 2022, Bergkamen, vhs-Treffpunkt, Lessingstraße 2, Bergkamen. Einlass 17.30 Uhr, Beginn 18 Uhr. Eintritt 2 Euro / 3 Euro
  • 27. Mai 2022, Augsburg, Referent Joachim Griesbaum, 19.00 Uhr im Internationalen Kulturzentrum, Zusamstraße 9
  • 27. Mai 2022, Essen, Open-Air-Veranstaltung mit Gabi Fechtner, Freitag, 18 Uhr, Kardinal Hengsbach-Platz / Kettwiger Straße
  • 11. Juni 2022, Bremen, mit Uwe Wagner. 16 Uhr, Freizi Buntentor, Geschwornenweg 11a, 28201 Bremen
  • 11. Juni 2022, Hannover, mit Yusuf Köse, Stadtteilzentrum Stöcken, Eichsfelder Strasse 101 in Hannover-Stöcken. Einlass ab 15.00 Uhr, Beginn 15.15 Uhr, Eintritt 5 und 3 Euro
  • 26. Juni 2022, Ulm. Weitere Informationen folgen
  • 30. Juni 2022, Schwäbisch Gmünd, Referentin Julia Scheller, Landesvorsitzende der MLPD in Baden-Württemberg, 18:00 Uhr Gasthaus Neue Welt, Rechbergstraße



Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) verkündete, ukrainische Soldaten in Deutschland – genauer gesagt in Idar-Oberstein – an der Panzerhaubitze 2000 auszubilden, was aktuell passiert. Die Ausbildung dauert 40 Tage! Was planen Bundeswehr und die NATO, wie lange dieser Krieg geht? Fakt ist: Je mehr schwere Waffen in die Ukraine aus dem Westen geliefert werden, desto länger geht der Krieg.


Die Kinderseiten der „Süddeutschen Zeitung“ am Samstag sind einem ganz besonderen Thema gewidmet. „Sternstunde“, schreiben sie: „Die EU hat Geburtstag.“ Wessen Verdienst ist das? Genau, Robert Schumans Verdienst. Das sagt euch nichts? Der hat doch 1950 „einen revolutionären Plan vorgestellt“. Die wirtschaftliche Verflechtung europäischer Länder eröffneten einen größeren Markt für die dort ansässigen Monopole. „So wollte er Kriege zwischen Deutschen und Franzosen unmöglich machen.“, schreibt die "Süddeutsche".

Korrespondenz aus Braunschweig

Jetzt gibt es Krieg in der Ukraine. Aber die EU hilft! In dem Artikel, der für Kinder gedacht ist, heißt es wörtlich: „Gemeinsam helfen sie der Ukraine – mit Geld, Nahrung und Waffen. … Vereint beschließen sie Sanktionen, um die russische Kriegsmacht zu schwächen, und überlegen, wie die EU unabhängiger werden kann von russischem Gas.“ Kein Kind wird abstreiten, dass wir den Menschen in der Ukraine helfen müssen, aber selbst Kinder wissen, wozu Waffen da sind. In der Händen der Regierung der Ukraine wird der Krieg geführt und nicht beendet!

 

Der Kinder-Artikel bleibt der Ausrichtung der deutschen Monopole treu – gegen Putin, für die EU: „Ein Ziel des russischen Präsidenten Wladimir Putin war es, die EU zu spalten. … Nun ist es Aufgabe der Europäer, auch einig zu bleiben, wenn Tanken und Heizen noch teurer werden, viele weniger Geld haben oder sogar ihre Arbeit verlieren.“ Wir sollen also die Kriegslasten tragen - im Sinne der „Einigkeit“. Natürlich darf das Loblied auf die europäische Demokratie in so einem propagandistischem Machwerk für Kinder nicht fehlen, denn Schuman habe gezeigt, „dass die Menschen in einem vereinten Europa friedlicher, freier und besser leben. Es lohnt sich, dieses Europa auszubauen.“ Da kann man über 23 Prozent Kinderarmut in Europa natürlich hinwegsehen (Statista 2020). Damit werden selbst die Kinder darauf ausgerichtet: Europa muss diesen Krieg gewinnen.

 

Mal abgesehen davon, dass Kinder Begriffe wie Öl-Embargo oder Sanktionen nicht auf Anhieb verstehen, geht es in diesem Artikel einzig und allein darum, die EU als demokratisches Bündnis darzustellen. Dass die NATO Kriegstreiber ist und in Auslandseinsätzen Schutt und Asche hinterlassen hat, wie in Afghanistan, das spielt natürlich keine Rolle.

 

Statt die Kinder über wirkliche Feiertage aufzuklären, wie den 8. Mai, der Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus, werden sie regelrecht instrumentalisiert. Dabei ist das ein antikommunistischer Vorwurf gegen die MLPD. In unserer Kinderorganisation ROTFÜCHSE lernen wir, wie wir zusammenhalten müssen, und zwar nicht mit den Regierungen oder der EU. Wir lernen, unseren eigenen Kopf zu gebrauchen und auch kritisch zu sein. Wir vertrauen auf unsere eigene Kraft. Und wir nehmen Armut und Krieg nicht hin! Rotfüchse stehen für Frieden und Freiheit.


Eine Korrespondentin berichtet, wie sie Azubis für die Teilnahme am 8. Mai gewonnen hat:

Korrespondenz

Ich hatte mir vorgenommen, die ganze Lehrwerkstatt für den 8. Mai zu mobilisieren.

 

Ich habe zu Schichtende alle zusammengetrommelt - für eine kurze Ansprache: „Heute möchte ich euch alle für den 8. Mai einladen. Hierbei geht es auch um das große Interesse der Masse der Azubis, Studenten und Jugendlichen weltweit. Wir wollen doch in Frieden und Freiheit leben. Das alles ist aber gerade massiv gefährdet, wie ihr mitbekommt. Die deutsche Regierung geht mit dem Hauptkriegstreiber USA und mit der NATO von einer Verteidigungstaktik der Ukraine weg, und hin zu einer Taktik, Russland besiegen zu wollen. Das provoziert einen Atomkrieg.

 

Ich werde auf eine Demonstration gehen, die als Beginn des Aufbaus einer neuen Friedensfront gilt. Dort werde ich als Jugendvertretung sprechen und wollte euch fragen, ob ihr mitkommt. (...) Die alte Friedensbewegung ist total in der Krise... Deswegen müssen wir alle dorthin und die neue Friedensbewegung mit aufbauen.

 

Ich bin der Meinung, dass die Geschichte gezeigt hat, dass nur die Massen einen Krieg verhindern können. Wir als Arbeiterinnen und Arbeiter haben da eine besondere Rolle. In den Niederlanden z. B. wurde ein Öl-Tanker bestreikt, weil er russisches Öl beinhaltete. Aber auch in der Türkei und in Griechenland gehen die Arbeiterinnen und Arbeiter auf die Straße und boykottieren diese Kriegstreiber.“

 

Wir diskutierten über die Weltkriegsgefahr: Ob sie real ist - auch über die Auswirkungen eines Atomkriegs. Es sind viele sehr besorgt und fragen sich, ob man einen Weltkrieg so verhindern kann: „Es muss auf jeden Fall auf allen Seiten abgerüstet werden“; „Der Biden hat nichts dazugelernt, nachdem die USA den Irak und Afghanistan schon zerstört haben“, sagten Azubis.

 

Viele wollten danach zur Demo kommen, sich aktiv beteiligen und sich die Einweihung der sozialistischen Gedenkstätte angucken.


"Rote Fahne News" schreibt hier eine Liste geplanter Montagsdemonstrationen, Kundgebungen, Jugendaktivitäten, Freizeittermine, MLPD- und REBELL-Veranstaltungen ... fort.

Rote Fahne

Veranstaltungen zum Buch "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus" finden sich hier in einer eigenen Übersicht

16. Mai 2022, Montagsdemos

  • Albstadt-Ebingen: 17 Uhr, Bürgerturm bei den "Xingels"
  • Hagen: Entlastungspaket der Bundesregierung reicht nicht aus! Weg mit den Hartz-IV-Armutsgesetzen! Sofortige Erhöhung aller Sozialleistungen!
    17.30 Uhr Elberfelder Straße in Höhe von Galeria

18. Mai 2022

  • Düsseldorf: Die MLPD und vier überparteiliche Wahlbündnisse klagen gegen den Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz“ in NRW wegen antikommunistischer Diffamierungen im Verfassungsschutzbericht 2019. Die Klagen werden am 18. Mai, um 10 Uhr, vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf verhandelt (Aktenzeichen 20K4761/20 und 20K4760/20). Vorher Protestkundgebung ab 9 Uhr vor dem Verwaltungsgericht, Bastionsstraße 39.
  • Frankfurt am Main: Solidaritätskundgebung für die angeklagten linken Studentinnen und Studenten
    Ab 14 Uhr auf dem Campus Westend vor dem PEG-Gebäude.
  • Ingolstadt: Widerstandskomitee gegen Militarismus und Weltkriegsgefahr. 18 Uhr, Münster, vor dem Haupteingang

19. Mai 2022

  • Frankfurt am Main: Prozess im Strafverfrahren gegen linke Studierende, 10 Uhr, Heiligkreuzgasse 34, Frankfurt am Main.

20. Mai 2022

21. Mai 2022

  • Jugendkonzert "Rebellion für Weltfrieden". Stuttgart, Arbeiterbildungszentrum, Bruckwiesenweg
    Einladungs- und Programm-Flyer
  • Berlin: MLPD Mitte- Spandau und der Dokumentarfilmer laden ein: "Obdachlose in Berlin" 19h Film, Info , Diskussion. Treff International, Reuterstr.15, 12053 Berlin Wilhelmstraße 47

26. Mai 2022

  • Nürnberg: Wie schreibe ich Artikel? Wie mache ich kurze Video-Beiträge? Korrespondentenseminar mit der Rote-Fahne-Redaktion in der Geschäftsstelle der MLPD Nürnberg, Adam-Klein-Straße, 10 Uhr bis 17 Uhr

28. Mai 2022

  • Stuttgart: Arbeiterbildungszentrum Süd, Chor Avanti Comuna Kanti: 151 Jahre Pariser Kommune - Vive la Commune! Eine Revue mit Liedern, Texten, Bildern, Dirigent: Aislan Coração, 19.30 Uhr, Eintritt: 10 / 7 Euro

3. bis 5. Juni 2022

23. Juli bis 13. August 2022 in Truckenthal

Das Sommercamp von REBELL und ROTFÜCHSEN findet vom 23.7. bis 13.8.2022 in Truckenthal/Thüringen statt. Anmelden könnt ihr euch am besten über den Flyer oder in der Geschäftsstelle des REBELL geschaeftsstelle@rebell.info. Eine/zwei/drei Wochen kosten 140/280/385 € (Frühbucherrabatt). Wir brauchen eure Anschrift, ggf. Zustimmung eurer Eltern und ob ihr schwimmen und auf Corona getestet werden dürft. Mit der Anmeldung erkennt ihr die Campordnung an. Highlights im Programm sind dieses Jahr u.a. Einsätze zur Aufforstung des Thüringer Wald, ein Jugendkonzert, Workshop zum 40. Geburtstag der MLPD, Sportfest und die Restaurierung einer Ausstellung der Anlage. Hier findet ihr das Sommercamp auf der Webseite des REBELL.

26. bis 28. August 2022 im Ruhrgebiet

 

 

Die Erklärung des ZK der MLPD vom 22. Februar 2022

Die Erklärung des ZK der MLPD vom 24. Februar 2022

Die Erklärung des ZK der MLPD vom 27. Februar 2022

Die Erklärung des ZK der MLPD vom 11. März 2022

Die Erklärung des ZK der MLPD vom 26. April 2022

 

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