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Alle Schlagzeilen auf einen Blick

23.09.04 - Ratten als mögliche Retter bei Erdbeben

US-Forscher haben Ratten darauf trainiert, Erdbebenopfer aufzuspüren. Die Ratten wurden dazu speziell auf den Geruch von Menschen trainiert. Über Elektroden im Gehirn und einem Überwachungsgerät auf dem Rücken übermittelten die Ratten die Daten weiter. Ratten haben den Vorteil, dass sie einen guten Geruchssinn haben und durch kleinste Ritzen passen.

22.09.04 - Niederlande: Proteste gegen Krisenprogramm

Tausende Niederländer demonstrierten gestern gegen die Vorlage des neuen Haushaltsplans der Regierung in Den Haag, der Kürzungen im Sozialsystem von 2,2 Mrd. Euro in diesem und 2,3 Mrd. Euro im nächsten Jahr vorsieht. 80 Prozent der Niederländer haben einer aktuellen Umfrage zufolge "wenig" oder "gar kein" Vertrauen in die Regierung. Am Montag hatten schon Zehntausende gestreikt und demonstriert.

22.09.04 - Quelle schließt Call Center in Köln und Mainz

Das Versandhandelunternehmen Quelle hat die Schließung der Call Center in Köln und Mainz zum 31. März 2005 angekündigt. In Köln trifft das 220 Beschäftigte, in Mainz 200. Das ist Teil eines "Kostensenkungsprogramms", mit dem ein zweistelliger Millionenbetrag eingespart werden soll. Geprüft werde, ob man einen Teil der Aufgaben der Call Center ins Ausland verlagern könne. Auch Neckermann hat Entlassungen angekündigt, die Zahl aber noch offen gelassen.

22.09.04 - Perugia: Demo für irakischen Widerstand verboten

Auf Druck des italienischen Innenministeriums hat die Stadt Perugia die für den 25. September geplante Demonstration verboten. Die Demonstration steht unter dem Motto: "Lasst den Irak in Frieden. Alle raus - Berlusconi, seine Truppen und seine Regierung." Die Gruppe "Umbrien gegen den Krieg" hat angekündigt, dass die Demonstration trotzdem stattfinden wird. Der 25. September ist der Jahrestag der Intifada, auch in Deutschland finden Demonstrationen gegen die Besetzung Palästinas und des Irak statt.

22.09.04 - IG Metall für Mindestlöhne

Der Zweite Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, setzt sich jetzt für die Einführung von Mindestlöhnen ein. Das unterste Tarifentgelt einer Branche könnte zugleich gesetzlicher Mindestlohn der Branche werden. Die Bundesregierung solle dazu das "Gesetz über die Festsetzung von Mindestarbeitsbedingungen" von 1952 neu fassen. Bisher hatte die IG Metall die Einführung eines Mindestlohnes abgelehnt. Allerdings gibt es eine Reihe von Tarifverträge mit 5 bis 6 Euro Stundenlohn.

22.09.04 - Französische Postler streiken

Gestern streikten in Frankreich rund 20 Prozent der 320.000 Postbeschäftigten gegen die geplante Schließung von tausenden von Postämtern. Die staatliche französische Post will dadurch mit ihren ausländischen Konkurrenten Schritt halten. Die Gewerkschaften kritisieren, dass zehntausend Arbeitsplätze bedroht seien.

22.09.04 - Ausbreitung von Gen-Pollen über große Distanz

Forscher in den USA haben getestet, wie weit die Pollen von genetisch veränderten Graspflanzen sich durch den Wind verbreiten. Die Forscher konnten nachweisen, dass die veränderten Gene bis zu 21 Kilometer entfernt in normalen Pflanzen nachgewiesen werden konnten. Dies bekräftigt die Bedenken gegen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen, da die Ausbreitung kaum zu kontrollieren ist.

21.09.04 - Asylbewerber zu Ein-Euro-Jobs gezwungen

Der Hamburger Senat hat heute mit einer so genannten "Globalrichtlinie" verfügt, dass Asylbewerber künftig für gemeinnützige Arbeiten in der Stadt eingesetzt werden. Dabei muss es sich um zusätzliche Arbeiten handeln, die sonst nicht verrichtet würden. Wer arbeitsfähig ist und eine zugewiesene Arbeit verweigert, verliert seinen Rechtsanspruch auf staatliche Unterstützungsleistungen.<br />

21.09.04 - Beschäftigte von Bakelite vor RAG-Zentrale

Hunderte von Beschäftigten von Bakelite demonstrierten am Montag vor der Zentrale der Ruhrkohle AG (RAG) in Essen gegen den drohenden Verlust ihrer Arbeitsplätze. Bakelite mit Werken in Duisburg (600 Beschäftigte) und Iserlohn (500 Beschäftigte) ist eine Tochter der Rütgers AG, die wiederum zur RAG gehört. Die RAG will Bakelite verkaufen, wahrscheinlich an den US-Finanzinvestor Apollo. Dieser hat bereits zwei Konkurrenten von Bakelite aufgekauft, weshalb die Beschäftigten bei Bakelite mit einer Stillegung der beiden deutschen Werke befürchten.<br />

21.09.04 - Mehr Schüler als Berufstätige online

86 Prozent der Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren nutzen das Internet, ein Drittel von ihnen über 6 Stunden in der Woche. Zum Vergleich: Unter den Berufstätigen nutzen 68 Prozent das Internet.<br />

21.09.04 - Auftragseingang im Bauhauptgewerbe gesunken

Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe lag im Juli um 15,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang beschleunigt sich gegenüber dem Durchschnitt für die ersten sieben Monaten des Jahres mit -6,8 Prozent. Die Beschäftigung ging im Vergleich zum Juli 2003 um 82.000 auf 752.000 zurück.<br />

21.09.04 - Fahrpreiserhöhungen für Bahn, Taxis und Fähren

Die Bahn will ihre Fahrpreise im Fernverkehr ab Mitte Dezember um 3,1 Prozent erhöhen, im Nahverkehr um bis zu 3,9 Prozent. Die BahnCard 100 soll um 8 Prozent teurer werden. Zur Begründung beruft sich die Bahn auf die gestiegenen Energiepreise. Taxi-Fahrten sollen ab Januar 2005 um bis zu 5 Prozent teurer werden. Die Fährgesellschaft Scandlines erhebt auf der Ostsee auf der Route Puttgarden-Rödby ab 15. September einen "Treibstoffzuschlag" in Höhe von 2,50 Euro je Fahrzeug. <br />

21.09.04 - Unbefristeter Streik in Israels öffentlichem Dienst

Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Israel sind heute in einen unbefristeten Streik getreten. Der Gewerkschaftsverband Histadrut fordert von der Regierung die Auszahlung der Gehälter für zahlreiche Beschäftigte der Kommunen und religiösen Räte, die seit knapp einem Jahr zurückgehalten werden. Bestreikt werden Eisenbahnen, Häfen und Flughäfen, alle Ministerien, städtische Behörden, Banken, Kindergärten, Krankenhäuser usw.<br />

21.09.04 - Entlassungen bei der Telekom in Ungarn

Die Deutsche Telekom will bis 2006 bei ihrer ungarischen Tochter Matav 3.750 von 14.700 Arbeitsplätzen vernichten, ein Viertel der Stellen. Statt bisher 353 Festnetzanschlüsse soll jeder der verbliebenen Beschäftigten 500 Anschlüsse betreuen. Die Telekom will dadurch ihre Profite auf Kosten der Beschäftigten um 79 Mio. Euro im Jahr steigern.<br />

21.09.04 - Glasfilm gegen Beschlagen entwickelt

Wissenschaftler der Universität von Queensland im australischen Brisbane haben einen Glasfilm entwickelt, der sich als Antibeschlagschutz eignet. Er verhindert Reflexionen, ist kratzfest und lässt sich für Brillengläser, Windschutzscheiben oder Badezimmerspiegel verwenden.<br />

20.09.04 - Demonstrationen gegen NPD-Einzug in Landtag

In Sachsen gab es am Sonntagabend zwei Demonstrationen gegen den Einzug der faschistischen NPD in den Landtag. In Dresden zogen etwa 200 Antifaschisten vor das Parlamentsgebäude. In Görlitz protestierten 200 Einwohner vor dem Rathaus.<br />

20.09.04 - Armut in Deutschland wächst

Nach Zahlen aus dem neuen Armutsbericht galten im letzten Jahr 13 Prozent der Bevölkerung in Deutschland als arm, nach 12,7 Prozent im Jahr davor. Die Zahl der Kinder, die von der Sozialhilfe leben, stieg im Jahr 2003 um 64.000 auf 1,08 Millionen. <br />

20.09.04 - Nestlé will 2 Mrd. Euro mehr aus Belegschaften holen

Der Streik im Maggi-Werk von Nestlé in Singen richtet sich unter anderem gegen das von dem Konzern verfolgte Programm "Globe". Es hat zum Ziel, aus den rund 250.000 Beschäftigten in 500 Fabriken weltweit bis zum Jahr 2006 zusätzlich zwei Milliarden Euro im Jahr herauszupressen&nbsp;- durch Ausdehnung der Arbeitszeit ohne Bezahlung, Pausenkürzungen usw. Auseinandersetzungen gibt es auch bei Perrier in Frankreich im Kampf gegen die Vernichtung von 1.000 Arbeitsplätzen.<br />

20.09.04 - USA: Saisonarbeiter erkämpfen Tarifvertrag

8.500 mexikanische Arbeiter, die in der Gemüsewirtschaft in North Carolina arbeiten, haben den ersten Tarifvertrag für Saisonarbeiter in den USA erkämpft. Unterstützt vom Nationalen Kirchenrat organisierten sie einen Boykott gegen die brutalen Methoden von Mount Olive. Ein Arbeiter der Firma starb an Erschöpfung durch übergroße Hitze. Die Gewerkschaft setzte auch eine Lohnerhöhung von über 10 Prozent bei einer Laufzeit von drei Jahren durch. <br />

20.09.04 - Streik der Ölarbeiter in Norwegen vor Ausweitung

Am Donnerstag führten Gespräche zwischen der Shipowners Association und den 200 in der Exploration tätigen streikenden Erdölarbeitern in Norwegen zu keinem Ergebnis. Anfang September hatte der Unternehmerverband 300 weitere Arbeiter ausgesperrt. Nach Gewerkschaftsangaben könnten sich 400 weitere Arbeiter&nbsp;am Streik beteiligen. Er richtet sich hauptsächlich gegen den Einsatz von ausländischen Subunternehmen.<br />

20.09.04 - In Gel verpacktes Medikament ersetzt Spritze

Indische Wissenschaftler vom Labor für Polymerforschung der Staatsschule für Modellwissenschaft in Jabalpur haben ein Gel entwickelt, das Medikamente bis in den Darm transportieren kann. Bislang war eine Injektion unvermeidlich, weil die Wirkstoffe häufig durch die Magensäure zersetzt wurden.<br />

18.09.04 - Einnahmen der Rentenkassen brechen ein

Nach vorläufigen Schätzungen sind die Einnahmen der Rentenkassen in den Sommermonaten drastisch eingebrochen. Die Ursache sind Kürzungen bei den Löhnen und Gehältern einschließlich des Urlaubsgelds&nbsp;sowie die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit. Seit Monaten werden an jedem Werktag rund 2.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze vernichtet.<br />

18.09.04 - Großbanken-Fusion vernichtet 25% Arbeitsplätze

Die Gewerkschaft Ver.di warnt vor den Folgen einer Großfusion unter deutschen Banken für die Arbeitsplätze. "Die Erfahrungen mit Fusionen zeigten, dass ca. 25 Prozent der Arbeitsplätze fusionsbedingt vernichtet würden", heißt es in einer Presseerklärung. Die Deutsche Bank und die Commerzbank hätten in Deutschland 64.000 Beschäftigte. Eine Fusion würde rund 16.000 Arbeitsplätze allein im Inland kosten.

18.09.04 - Kampfansage gegen Schließung von Jaguar

Der US-Autokonzern Ford will die Produktion seiner britischen Tochter Jaguar in Coventry mit 2.000 Beschäftigten einstellen. Tony Woodley, Generalsekretär der Gewerkschaft T&G, warnte, dies sei nur der Vorläufer weiterer Werksschließungen. Er erklärte: "Wir kämpfen für das Herz der Jaguar-Produktion und die Zukunft der Arbeitsplätze."  Die Gewerkschaft will eine Beratung aller Ford-Arbeiter in Großbritannien über Gegenmaßnahmen organisieren.

18.09.04 - Zivilschutz in der Schweiz übt Demo-Auflösung

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag übte der Schweizer Zivilschutz bis in den Vormittag hinein die Auflösung einer von Schülern gespielten Demonstration gegen einen Castor-Transport. In der Schweiz wurde letzte Woche die Baugenehmigung für ein Endlager in Benken erteilt. Dem Einsatz lag folgendes Szenario zugrunde: "Die politischen Spannungen im nördlichen Nachbarland haben in den letzten Wochen zu massiven Protesten an der Regierung geführt. Insbesondere die Kritik an der Energie- und Kernpolitik führte zu Massenkundgebungen und Blockaden von AKWs und Endlagern."

18.09.04 - Sklavenarbeit von Mädchen in Thailand aufgeflogen

Die Polizei und Angestellte des Arbeitsministeriums befreiten in der thailändischen Hauptstadt Bangkok 18 Mädchen aus dem Nachbarstaat Laos, die in einer Nähstube für Jeans zur Sklavenarbeit gezwungen wurden. Die Mädchen im Alter von 11 bis 14 Jahren arbeiteten von sechs Uhr morgens bis Mitternacht, ohne Bezahlung. Zwei waren geflohen und hatten die Polizei verständigt.<br />

18.09.04 - Ionenstrahl bohrt winzige Löcher

Wissenschaftlern des Forschungszentrums Rossendorf in Dresden ist es gelungen, mit einem Ionenstrahl ein Loch von wenigen Nanometern Größe in die Spitze eines Rasterkraftmikroskops zu bohren. Mit der so erzeugten winzigen Lochblende können sie den Ionenstrahl auf einen Durchmesser von 20 bis 50 Nanometer bündeln und auf diese Weise Veränderungen in dem bestrahlten Material in der Größe von einem einzigen Atom erzeugen. Ein Nanometer ist ein Millionstel Millimeter.<br />

17.09.04 - Für Schröder sind Arbeitslose soziale Schmarotzer

In einem Interview mit dem Magazin "Guter Rat" ging Bundeskanzler Schröder dazu über, Arbeitslose als soziale Schmarotzer zu beschimpfen. Wörtlich äußerte er: "In Ost wie West gibt es eine Mentalität bis weit in die Mittelschicht hinein, dass man staatliche Leistungen mitnimmt, wo man sie kriegen kann, auch wenn es eigentlich ein ausreichendes Arbeitseinkommen in der Familie gibt."

17.09.04 - Unbefristeter Streik bei Maggi

Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) hat die 840 Beschäftigten des Singener Maggi-Werkes zu einem unbefristeten Streik aufgerufen. Er begann heute früh um 6.00 Uhr. Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen hatten 99,5 Prozent für Streik gestimmt. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 4 Prozent. Der Mutterkonzern Nestlé dagegen verlangt Lohnsenkungen im Umfang von 3,2 Millionen Euro, unter anderem durch eine unbezahlte Ausdehnung der Wochenarbeitszeit um eine Stunde und die Kürzung von Pausen und Zuschlägen.<br />

17.09.04 - Berufskrankheiten "kosten" 17 Mrd. Euro im Jahr

Nach Angaben der stellvertretenden DGB-Vorsitzenden Ursula Engelen-Kefer kosten die von den Unternehmen zu verantwortenden Berufskrankheiten die Gesundheits- und Rentenversicherung im Jahr über 17 Milliarden Euro. Das seit 1996 geltende Arbeitsschutzgesetz werde in der betrieblichen Praxis kaum umgesetzt.<br />

17.09.04 - Umsatz im Kfz-Einzelhandel gesunken

Der Umsatz im Kfz-Einzelhandel ist im 1. Halbjahr 2004 real um 4,8 Prozent gesunken. Der Umsatz von Kraftfahrzeugen im Großhandel mit gewerblichen Abnehmern hat real um 1 Prozent zugelegt. <br />

17.09.04 - 24-Stundenstreik in Südafrikas öffentlichem Dienst

Am Donnerstag legten in Südafrika 800.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst für 24 Stunden die Arbeit nieder, darunter Lehrer, Krankenschwestern, Polizisten, Gefängniswärter usw. Etwa 200.000 nahmen an 24 Demonstrationen im ganzen Land teil. Erstmals hatten alle Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes gemeinsam aufgerufen. Die Gewerkschaften fordern eine Lohnerhöhung von 6 Prozent und lehnen ein Einfrieren der Reallöhne für 2005 und 2006 ab.<br />

17.09.04 - Beschäftigte von Aliant in Kanada beenden Streik

Am 23. April waren 4.300 Beschäftigte des Telekommunikationsunternehmens Aliant in Kanada in den Streik getreten. Sie forderten Arbeitsplatzsicherheit und höhere Zahlungen des Unternehmens für die Rente und Krankenversicherung. Der Streik wurde mithilfe eines staatlichen Schlichters beendet. Trotz Widersprüchen stimmten 76 Prozent für die Annahme. Am 20. September - nach fast fünf Monaten Streik - nehmen die Beschäftigten ihre Arbeit wieder auf.<br />

16.09.04 - Warnstreik bei Kraft Food in Elmshorn

Gestern führten die Früh- und Mittagschicht bei dem Pulverkaffeehersteller Kraft Food in Elmshorn einen zweistündigen Warnstreik durch. Er zielte auf die Durchsetzung ihrer Lohnforderung und gegen die Kündigung des Manteltarifvertrags durch den Arbeitgeberverband. Dieser will eine Verlängerung der Arbeitszeit, niedrigere Schichtzulagen und Streichungen bei Urlaub und Pausen durchsetzen, um die Löhne und Gehälter um bis zu 30 Prozent zu senken. Kollegen aus anderen Betrieben aus Schleswig-Holstein und Hamburg schlossen sich an.<br />

16.09.04 - Einzelhandel das dritte Jahr in Folge im Minus

Der Hauptverband des deutschen Einzelhandels rechnet in diesem Jahr mit einem erneuten Umsatzrückgang, nachdem er zu Jahresbeginn noch ein kleines Plus von 0,5 Prozent erhofft hatte. Das ist das dritte Jahr in Folge mit einem Minus. 30.000 Geschäfte werden voraussichtlich aufgegeben und 35.000 Arbeitsplätze gestrichen.<br />

16.09.04 - Aktionstag in Australien für Asbest-Opfer

Heute führten die Gewerkschaften in Australien einen landesweiten Aktionstag gegen die Firma James Hardie durch. James Hardie war früher der größte Asbest-Produzent Australiens. Tausende von Arbeitern sind erkrankt, zahlreiche gestorben. In Melbourne demonstrierten 15.000, in Sydney 5.000. Weitere Aktionen fanden in Adelaide, Hobart und Brisbane statt. Der Internationale Metallarbeiterbund unterstützt die Kampagne. (www.imfmetal.org)

16.09.04 - UN-Generalsekretär Annan: Irak-Krieg illegal

In einem Interview mit der britischen BBC erklärte UN-Generalsekretär Annan: "Nach unserer Auffassung sowie gemäß der Uno-Charta war dieser Krieg illegal." Legal wäre er nach seiner Ansicht allerdings gewesen, wenn der UN-Sicherheitsrat zugestimmt hätte.

16.09.04 - Protestmarsch von 40.000 Indios durch Kolumbien

Seit Dienstag ziehen 40.000 Indios aus ganz Kolumbien auf einem Protestmarsch durch das Land. Ihr Ziel ist die Stadt Calí, in der sie heute einen Kongress durchführen wollen. Sie protestieren mit ihrem mehrtägigen Marsch gegen die gewaltsamen Übergriffe von Regierung und Paramilitärs sowie gegen die Freihandelsverhandlungen zwischen Kolumbien und den USA.<br />

16.09.04 - Samstag "lange Nacht der Sterne"

In der Nacht vom 18. auf den 19. September öffnen rund 170 Sternwarten, Planetarien und wissenschaftliche Institute in Deutschland, Österreich und der Schweiz am Abend für die astronomisch interessierte Öffentlichkeit. Einen Überblick über alle beteiligten astronomischen Einrichtungen und ihre Programme findet sich im Internet unter www.stern.de/wissenschaft/kosmos/?id=522928.

15.09.04 - Viele Frauen ohne moderne Verhütungsmittel

Nach dem Weltbevölkerungsbericht 2004 der UNO haben über 200 Millionen Frauen weltweit keinen Zugang zu modernen Verhütungsmethoden. Zu geringe finanzielle Mittel dafür und die anhaltende Diskriminierung von Frauen stünden dem im Weg. Vor allem die US-Regierung knüpft einen großen Teil ihrer Entwicklungshilfe an die Bedingung, dass keine modernen Verhütungsmethoden propagiert oder angeboten werden.

15.09.04 - Ankara: Erfolg der Proteste gegen Ehebruchgesetz

Mehrere hundert Frauen demonstrierten gestern vor dem türkischen Parlament in Ankara gegen die Pläne der Regierung Erdogan, Ehebruch strafrechtlich verfolgen zu lassen. Die Frauen riefen: "Hände weg, unsere Körper gehören uns!" Die Regierung zog inzwischen das Gesetz zurück, das auch von EU-Vertretern scharf kritisiert worden war.

15.09.04 - Postbeamte für besseres Personalrechtsgesetz

In München und Hamburg demonstrierten gestern mehrere tausend Postbeamte für ein fortschrittliches Personalrechtsgesetz und gegen die geplanten Verschlechterungen wie bundesweite Zwangsversetzungen. Der Bundestag beschließt am 24. September über ein neues Postpersonalgesetz für die Beschäftigten bei Post, Telekom und Postbank. Für morgen kündigte Verdi eine Demonstration in Düsseldorf an.

15.09.04 - Landesweiter Stromausfall im Irak

Anhaltende Angriffe auf die Ölpipelines im Norden des Irak haben gestern nicht nur den Ölexport des Landes lahmgelegt, sondern führten zu einem landesweiten Stromausfall. Nachdem Kabel in einem Kraftwerk geschmolzen waren, wurde&nbsp;eine Kettenreaktion ausgelöst.

15.09.04 - Kinderfeindliche Politik in Deutschland

Bei einer Vergleichsstudie zwischen neun europäischen Ländern landet Deutschland auf dem letzten Platz, was die Kinderfreundlichkeit angeht. Bewertet wurden das Angebot an Krippen- und Kindergartenplätzen, der Anteil kinderreicher Familien, kinderloser und erwerbstätiger Frauen, die Kinderzahl je Frau und das Alter beim ersten Kind. Den ersten Platz belegt Island, gefolgt von Schweden, Frankreich und den Niederlanden.

14.09.04 - BDA will 163 Euro als "Kopfpauschale"

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, hat sein Modell für eine zukünftige Krankenversicherung vorgestellt. Wie die CDU will er eine einkommensunabhängige Kopfpauschale in Höhe von 163 Euro. Dazu sollen die Zuzahlungen der Patienten, die gegenwärtig bei rund 10 Mrd. Euro liegen, auf 13 Mrd. Euro erhöht und die Selbstbeteilung deutlich angehoben werden. So sollte die Praxisgebühr bei jedem Arztbesuch fällig werden und die Zuzahlungsgrenze von derzeit zwei Prozent des Bruttojahreseinkommens auf drei Prozent angehoben werden.

14.09.04 - Schleppender Eingang der Anträge auf ALG II

In Ostdeutschland sind bisher nur 10,7 Prozent der ausgegebenen Anträge auf Arbeitslosengeld II ausgefüllt an die Agentur für Arbeit zurückgegangen. Im gesamten Bundesgebiet liegt die Zahl bei 15 Prozent. Insgesamt handelt es sich um über 2 Millionen Fragebögen. An vielen Orten drohen die Behörden den Arbeitslosen mit Sanktionen, wenn sie die Anträge nicht schleunigst abgeben. Allerdings: Bei der Agentur für Arbeit ist die Bearbeitungssoftware noch nicht fertig, sie soll jetzt ab dem 25. Oktober zur Verfügung stehen.

14.09.04 - Spanische Werftarbeiter streiken heute

Heute streiken an zehn Standorten die spanischen Werftarbeiter gegen die Pläne der spanischen Regierung, den staatlichen Werftenverbund Izar teilweise zu privatisieren. Demnach soll nur der militärische Bereich staatlich bleiben, der zivile Schiffbau soll verkauft werden. Die Gewerkschaften fürchten, dass 20.000 Arbeitsplätze vernichtet werden. Schon in den letzten Tagen hatten Werftarbeiter in Cadiz Barrikaden gebaut und Verkehrswege gesperrt.

14.09.04 - Putin kündigt Anschläge im Ausland an

Der russische Präsident Putin nutzt den Terroranschlag von Beslan, um massiv die bürgerlich-demokratischen Rechte und Freiheiten im Land einzuschränken. So will er Provinzgouverneure persönlich ernennen, statt sie wählen zu lassen. Außerdem will er das Wahlrecht ändern. Gestern erklärte Putin, Terroristen müssten "direkt in ihren Höhlen vernichtet werden, und wenn es die Situation verlangt, muss man sie auch im Ausland erwischen". Damit tritt er direkt in die Fußstapfen von US-Präsident Bush.

14.09.04 - Britische Gewerkschaft für höhere Renten

Auf dem zur Zeit stattfindenden Gewerkschaftskongress des britischen TUC stehen zwei Fragen im Mittelpunkt: Der angekündigte Abbau von über 100.000 Beamten und die Lage der Rentner. In Großbritannien beträgt die staatliche Rente nur noch 17 Prozent des Durchschnittseinkommens. Fast die Hälfte aller Briten haben aber keine Zusatzrente. Der TUC fordert, dass die Unternehmen zu Zahlungen für die Zusatzversicherung verpflichtet werden.

14.09.04 - Deutschland bei Bildungsausgaben Schlusslicht

Von allen Ländern der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) geben nur Tschechien und die Slowakei noch weniger&nbsp;für die Bildung aus als die für Deutschland errechneten 9,7 Prozent der öffentlichen Ausgaben. Besonders schlecht ist das deutsche Schulsystem im Vorschulbereich, wo 24 Kinder auf eine Betreuungsperson kommen. Der Durchschnitt der OECD-Länder liegt bei 15 Kindern.

13.09.04 - Blinde protestieren in Hannover

Am Samstag demonstrierten mehr als 10.000 Blinde und ihre Begleiter aus dem gesamten Bundesgebiet in Hannover gegen die geplante Streichung des Landesblindengeldes. Ab dem kommenden Jahr sollen in Niedersachsen nur noch Blinde, die Anspruch auf Sozialhilfe haben, Blindengeld bekommen. Vom Blindengeld müssen die Blinden Hilfsmittel und Betreuer finanzieren. Ohne das bisherige Blindengeld von rund 400 Euro verlieren viele Blinde die Grundlage für ein selbständiges Leben. In Sprechchören riefen sie „Hände weg vom Blindengeld!“ und trugen zahlreiche selbst gemalte Transparente.

13.09.04 - Demonstration gegen US-Stützpunkt auf Okinawa

Bei der größten Demonstration gegen die US-Streitkräfte seit neun Jahren versammelten sich am Sonntag 30.000 Menschen auf dem Universitätsgelände und forderten den Abzug der US-Streitkräfte. Auf der Insel Okinawa sind rund 65 Prozent der insgesamt in Japans stationierten 40.500 US-Soldaten untergebracht.

13.09.04 - Kündigungswelle bei Lebensversicherungen durch Hartz IV

Die Angst vor der Pflicht zur Offenlegung der Vermögen von Langzeitarbeitslosen hat zu deutlich steigenden Kündigungen bei Lebensversicherungen geführt. Der Bundesverband der Deutschen Versicherungskaufleute rechnet mit bis zu 70.000 Kündigungen in diesem Jahr und fordert von der Bundesregierung, die Freibeträge deutlich zu erhöhen. Das Hartz-IV-Gesetz erlaubt nur, maximal 400 Euro pro Lebensjahr zu behalten. Die Versicherungen betonen, dass eine private Altersvorsorge mindesten 1.500 Euro erfordere.

13.09.04 - Schwere Kämpfe in Irak und Afghanistan

Die US-Truppen sind in Afghanistan in mehreren Landesteilen in die schwersten Kämpfe seit Monaten verwickelt. Im Irak trauen sich die US-Truppen in immer mehr Regionen nicht mehr hinein ("no-go-areas") und konzentrieren sich auf den Einsatz ihrer Luftwaffe, was viele zivile Opfer kostet. Zu "no-go-areas" gehören inszwischen auch große Teile von Bagdad. Irakische Truppen, die an Stelle der Besatzer in einigen Städten eingesetzt wurden, schlossen sich zum Teil der Guerilla an oder flüchteten.

13.09.04 - Helsinki: Streik bei den Verkehrsbetrieben

Rund 1.400 Beschäftigte der städtischen Verkehrsbetriebe in der finnischen Hauptstadt Helsinki streiken heute gegen die geplante Privatisierung der Verkehrsbetriebe. Lahmgelegt wurden U-Bahn, Straßenbahn und die meisten Busse. Der Streik soll mindestens 24 Stunden dauern.

13.09.04 - MoMA-Schau am Ende rund um die Uhr

Bislang haben schon 1,1 Millionen Menschen die Ausstellung der 200 Werke des New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) in Berlin gesehen. Die Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie mit&nbsp;Werken von Picasso, Matisse, Hopper und anderen, geht am 19. September zu Ende. Vom Donnerstag 16. September an wird sie&nbsp;bis zum 19. September um 22 Uhr durchgehend geöffnet sein.

11.09.04 - Wechselt Koch-Weser zur Deutschen Bank?

Nach Information des "Spiegel" hat Finanzstaatssekretär Koch-Weser Gespräche mit Josef Ackermann über einen Wechsel zur Deutschen Bank geführt. Erst im Frühsommer hatte er den Auftrag zum Verkauf der deutschen Russland-Schulden an die Deutsche Bank vergeben. Nach Wirtschaftsstaatssekretär Tacke, der an die Spitze der Ruhrkohle-Tochter Steag wechselt, wäre das der zweite Staatssekretär, der aus der Regierung direkt in eine Konzernzentrale einzieht. Tacke hatte zusammen mit dem ehemaligen Wirtschaftsminister Müller die Ministererlaubnis zur Übernahme der Ruhrgas AG durch Eon durchgedrückt.<br />

11.09.04 - Unionsländer wollen Bafög durch Darlehen ersetzen

Der Hamburger Wissenschaftssenator Jörg Dräger hat im Auftrag der Unionsländer ein Papier vorgelegt, das Bafög zur Finanzierung des Studiums abzuschaffen. Nach seinem Vorschlag soll es durch eine Darlehenssumme von 16.800 bis 21.000 Euro je Student ersetzt werden, die mit dem Eintritt ins Berufsleben abbezahlt werden muss.<br />

11.09.04 - Gebäudewarte in New Yorks drohen mit Streik

Dem Gesundheitsfonds von 55.000 Gebäudewarten in New York City droht die Insolvenz. Die Gewerkschaft forderte die über 1.000 Gebäudebesitzer daher auf, das Defizit von 175 Millionen US-Dollar zu schließen. Andernfalls drohen sie mit Streik ab dem 1. Oktober. Eine Prämie der Beschäftigten lehnt die Gewerkschaft ab, weil das ein Einstieg wäre, diese immer weiter zu erhöhen, bis die Lohnerhöhungen dadurch aufgefressen werden.<br />

11.09.04 - Australische Seeleute unterstützen streikende Bergleute

Anfang September besuchte eine Delegation von 30 Mitgliedern der Seeleutegewerkschaft von Port Kembla die Bergleute von BHP Billiton im australischen Elouera, die seit über drei Wochen für höhere Löhne streiken. Ein Gewerkschafter sagte: "Es ist dasselbe Unternehmen, das die Arbeitsbedingungen der Schauerleute und Seeleute angreift. So gehören wir alle dazu. Es ist derselbe Kampf, ob in einem Bergwerk, am Kai oder auf den Schiffen." (http://mua.org.au)

11.09.05 - Demonstration in Rom für Freilassung von Entführten

In Rom demonstrierten am Freitagabend 80.000 Menschen mit regenbogenfarbenen Friedensfahnen und Protestbannern für die Freilassung von zwei Italienerinnen, die im Irak entführt worden sind. Am Donnerstagabend zogen aus demselben Grund 6.000 Menschen in Rimini mit einem Fackelzug durch die Stadt. In Bagdad hatten am Donnerstagmorgen 50 Frauen und Kinder die Freilassung der beiden Frauen gefordert.<br />

11.09.04 - Costa Rica verlässt Kriegskoalition gegen den Irak

Die Regierung von Costa Rica hat US-Außenminister Powell ersucht, das Land aus der "Koalition der Willigen" zur Unterstützung des Irak-Krieges zu streichen. Die Regierung folgt damit einem Urteil des Verfassungsgerichts, die Unterstützung des Krieges widerspreche den friedliebenden Prinzipien des Landes.<br />

11.09.04 - Neue Hohlfasern zum Kampf gegen Blutvergiftung

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik haben neuartige Hohlfasermembranen für die Blutreinigung entwickelt. Damit kann eine Blutwäsche bei einer Blutvergiftung schneller und schonender durchgeführt werden als mit den bisherigen Verfahren. Bisher verläuft fast jede zweite Blutvergiftung tödlich.<br />

10.09.04 - Schwedische und deutsche Gewerkschaften: Gemeinsam gegen GM

Die IG Metall, die schwedischen Gewerkschaften Metall, SIF und CF sowie der Internationale Metallgewerkschaftsbund führten am 8. September eine gemeinsame Pressekonferenz in Stockholm durch. Sie richtete sich gegen die Ankündigung von General Motors, eine Fabrik in Schweden oder in Deutschland zu schließen. Die Gewerkschaften forderten GM auf, bestehende Tarifverträge zu respektieren und sich über die internationale Solidarität zwischen den Arbeitern in Schweden und Deutschland bewusst zu sein. (www.imfmetal.org)

10.09.04 - Zahl der berufstätigen Frauen gestiegen

Zum Ende des 2. Quartals 2004 ist die Zahl der erwerbstätigen Frauen in Deutschland auf 17,96 Millionen angestiegen. Das sind 82.000 mehr gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der erwerbstätigen Männer sank um 194.000. Der Frauenanteil an den Erwerbstätigen insgesamt nahm von 46,7 auf 47,1 Prozent zu.<br />

10.09.04 - 24-stündiger Generalstreik in Peru

Zwei Dachgewerkschaften und über 150 Einzelgewerkschaften hatten in Peru zu einem 24-stündigen Generalstreik gegen die Regierung Toledo aufgerufen. Der Streik richtete sich gegen den Abbau von erkämpften Sozialleistungen und die Privatisierung der Wasserversorgung und anderer Sektoren. Die Regierung setzte 93.000 Polizisten gegen den Streik ein. Wenigstens 76 Menschen wurden verhaftet.<br />

10.09.04 - Streik bei Sasol in Südafrika

Über 1.000 Arbeiter des Werks Secunda stehen bei Sasol in Südafrika seit Dienstag im Streik. Sie verlangen eine Lohnerhöhung von 10 Prozent und ausreichende Vorkehrungen für die Arbeitssicherheit. Sasol betreibt Steinkohlenbergwerke und wandelt die Kohle in Treibstoff um. Bei einer Explosion am 1. September kamen 7 Arbeiter ums Leben, über 100 wurden verletzt. Stellenstreichungen,&nbsp;Personalmangel und die Auftragsvergabe an Subunternehmen führten zu gravierenden&nbsp;Sicherheitsmängeln.

10.09.04 - Motorwärme für Elektrizitätsbedarf von Autos

Die Nutzung von Temperaturdifferenzen zur Stromerzeugung ist nicht neu. Forscher der Staatsuniversität Michigan/USA haben ein neuartiges Material aus Antimon, Blei, Silber und Tellur entwickelt, mit dem sie bei einer Temperaturdifferenz von 600 Grad 18 Prozent der Wärme in Elektrizität umwandeln konnten. Das ist ein relativ guter Wirkungsgrad. Die Forscher hoffen, mit einer Weiterentwicklung dieser Technik den gesamten Strombedarf eines Autos decken zu können.<br />

09.09.04 - DGB-Führung: Keine zentralen Demos gegen Hartz IV

Nach dem Krisentreffen mit Bundeskanzler Schröder haben sowohl der DGB-Vorstand als auch Verdi-Chef Bsirske gestern erklärt, dass sie zentrale Großdemonstationen gegen Hartz IV ablehnen. Das gälte sowohl für den am Anfang Oktober geplanten Sternmarsch nach Berlin als auch für die Anfang November vorgesehene Protestaktion in Nürnberg vor der Bundesagentur für Arbeit. Es werde auch keine organisatorische Unterstützung geben: "Die Veranstalter müssen die Aktion alleine auf die Beise stellen." Mit ihrer Bekräftigung einer "Kampfpause" gegen Hartz IV ist die Hoffnung verschiedener Attac- und PDS-Führer gescheitert, durch die Ankündigung einer eigenen Demonstration am 2. Oktober in Berlin ohne die klare Stossrichtung "Hartz IV muss weg" die DGB-Führung mit ins Boot zu holen.

09.09.04 - Bundesregierung fördert ThyssenKrupp-Werften

Der Zusammenschluss der Werften HDW in Kiel mit Blohm + Voss in Hamburg und Nordseewerke Emden unter Führung des ThyssenKrupp-Konzerns gefährdet nach Angaben der IG Metall Tausende von Arbeitsplätzen. Die Bundesregierung unterstützt den Zusammenschluss ausdrücklich durch die Vergabe militärischer Großaufträge. So soll der Bau von vier Fregatten des Typs 125 im Wert von gut zwei Milliarden Euro vorgezogen und grünes Licht für die Lieferung zweier U-Boote an Israel gegeben werden.<br />

09.09.04 - Membrana: Proteste gegen Massenentlassungen

Die Belegschaft des Wuppertaler Betriebs Membrana hat gestern mit einer Protestveranstaltung vor dem Werkstor lautstark gegen die geplante Entlassung von 300 der 780 Beschäftigten protestiert. Der Hersteller von Dialysefiltern begründet die Entlassungen&nbsp;mit dem Ausstieg eines Großkunden und einem Umsatzeinbruch von 25 Prozent. Die Beschäftigten rechneten dem Unternehmen vor: In Wahrheit soll vor allem die Ausbeutung gesteigert werden. Denn weshalb&nbsp;sonst soll ein Umsatzrückgang von 25 Prozent 40 Prozent der Arbeitsplätze kosten?

09.09.04 - Verbraucherpreise im August um 2,0 % gestiegen

Die Verbraucherpreise erhöhten sich im August nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 2,0 Prozent. Der wesentliche Grund für den stärkeren Preisanstieg (Juli: +1,8 Prozent) liegt in den gestiegenen Preisen für Kraftstoffe (+8,1 Prozent) und leichtes Heizöl (+24,6 Prozent).

09.09.04 - Streik australischer Reinigungskräfte an den Schulen

Die Reinigungskräfte der Schulen in der australischen Region Illawara, südlich von Sydney, sind in einen unbefristeten Streik getreten. Er richtet sich gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und die Gefährdung ihrer Arbeitsplätze durch die neuen Arbeitsverträge, welche die Regierung des Bundesstaats New South Wales durchsetzen will. Es handelt sich um die mit am schlechtesten bezahlten Arbeitsplätze überhaupt. Die Lehrer an den Schulen sind mit den Streikenden solidarisch.

 

09.09.04 - NASA-Experiment mit Sonnenstaub gescheitert

Die von der NASA im August 2001 ins All geschickte Sonde "Genesis" ist bei der Landung auf die Erde abgestürzt und geborsten, weil sich die Bremsfallschirme nicht öffneten. Die 260 Millionen teure Sonde hatte in über 800 Tagen einige Mikrogramm Sonnenmaterie eingefangen, die als "Sonnenwind" von der Sonne in das Weltall abgegeben wird. Die Forscher erhofften sich aus der Untersuchung dieser Materie Aufschluss über die Entstehung des Sonnensystems. <br />

08.09.04 - Niederländische Gewerkschaften setzen Gespräche mit Regierung aus

Die drei größten Gewerkschaftsverbände in den Niederlanden (FNV, CNV und MHP) haben aus Protest gegen die Kürzungspläne alle Gespräche mit der Regierung und Unternehmer vorerst ausgesetzt. Für den 20. September sind Massenstreiks in Rotterdam&nbsp; und am 2. Oktober eine Demonstration in Amsterdam geplant.

08.09.04 - Polizisten demonstrieren gegen CDU-Senat

In Hamburg haben gestern 4.500 wütende Polizisten gegen die Kürzungspläne des CDU-geführten Senats protestiert. Die Hamburger Polizisten wurden dabei von Kollegen aus den umliegenden Bundesländern unterstützt. Sie riefen unter anderem: "Wer hat uns verraten? Christdemokraten!" und warfen dem CDU-Bürgermeister von Beust Wahlbetrug vor. Hintergrund der Proteste sind Stellenstreichungen bei Polizei und Feuerwehr. 

08.09.04 - Irak: Wichtige Regionen in Hand der Rebellen

US-Behörden haben zugegeben, dass es ihnen nicht gelingt, wichtige Regionen im Irak unter ihre militärische Kontrolle zu bekommen. Die US-Armee und die irakische Übergangsregierung wollen nun ein "Strategiekonzept" erarbeiten, wie diese Gebiete zurückerobert werden könnten. Die UNO sieht deswegen&nbsp;die Wahlen, die im Januar 2005 abgehalten werden sollen, gefährdet. Gestern kam der tausendste US-Soldat im Irak ums Leben.

08.09.04 - Kanadisches Finanzamt wird bestreikt

25.000 kanadische Bundesangestellte bei den Finanzamt sind seit gestern in den Streik getreten. Sie fordern höhere Löhne und die unbefristete Übernahme von befristet Beschäftigten nach drei Jahren. Die Streikenden sind mit dem Einzug der Steuern für die Regierung befasst, deren Einnahmen sich durch den Streik zumindest verlangsamen.

08.09.04 - Intel kündigt neue Chip-Generation an

Der Halbleiter-Hersteller Intel kündigt an, er werde 2005 neue Mikroprozessoren auf den Markt bringen, in denen mehrere Chipkerne stecken. Diese sogenannten Multi-core-Chips können die Leistungsfähigkeit eines Computers drastisch erhöhen. Prozessoren mit einem doppelten Chip-Kern sollen im nächsten Jahr für Server, Desktop-PCs und Laptops zur Verfügung stehen.

08.09.04 - Tim Robbins sieht in USA "Meinungsfreiheit" bedroht

US-Schauspieler Tim Robbins sieht in den USA zunehmend die "Meinungsfreiheit" und die Erfüllung der "Informationspflicht" der Medien bedroht. Große Medienkonzerne, Talk-Radios und Zeitungen gingen gegen Menschen vor, die z.B. gegen die Politik von US-Präsident Bush Stellung bezögen. Robbins hat einen Film über die Irak-Politik von Bush gedreht.

07.09.04 - Eichel plant neuen Schulden-Haushalt

Der neue Haushaltsentwurf von Finanzminister Eichel für 2005 sieht eine Neuverschuldung von 22 Milliarden Euro vor. Zwar will die Bundesregierung diesmal die Maastricht-Verschuldungsgrenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts einhalten. Das hatte Eichel jedoch auch schon für die Jahre 2002, 2003 und 2004 angekündigt. Finanzexperten bezweifeln bereits, dass es bei den geplanten 22 Milliarden Euro Neuschulden bleiben wird.

07.09.04 - Postler gegen Postpersonalrechts-Änderung

Die Gewerkschaft Verdi kündigt für den 16. September mehrere regionale Protestdemonstrationen gegen die Änderung des Postpersonalrechtsgesetzes an. Der neue Gesetzentwurf, den die Post-Konzernleitung entworfen und die Bundesregierung in den Bundestag eingebracht hat, sieht deutliche Verschlechterungen für die Beamten vor, darunter auch die Streichung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes.

07.09.04 - Steuererhöhung auf Tabakfeinschnitt geplant

Was tun, nachdem die Erhöhung der Tabaksteuer zum 1. März statt zu höheren zu sinkenden Einnahmen geführt hat? Bundesgesundheitsministerin Schmidt schlägt vor, dass auch noch das letzte Schlupfloch für die Raucher verstopft wird. Feinschnitt, der Tabak für selbst gedrehte Zigaretten, wurde bislang wesentlich niedriger besteuert als fertige Zigaretten. Diese "Steuerlücke" solle geschlossen werden. Natürlich nur der Gesundheit zuliebe.

07.09.04 - Lidl erniedrigt weibliche Beschäftigte

Die "Lebensmittelzeitung" hat enthüllt, dass der Handelskonzern Lidl in Polen und Tschechien seine Verkäuferinnen zwingt, während ihrer Monatsblutung ein spezielles Kopfband zu tragen. Grund: Nur Kopfbandträgerinnen dürfen ohne Erlaubnis auf die Toilette gehen. Allen anderen Beschäftigten steht dies nur während der offiziellen Pause zu.

07.09.04 - Fiat startet nach Sommerpause mit Nullkurzarbeit

Bevor Anfang kommender Woche die Geschäftsleitung einen neuen "Umstrukturierungsplan" für den Fiat-Konzern vorlegt, schickte sie jetzt 6.500 Fiat-Arbeiter mit Null-Kurzarbeit nach Hause. Damit soll die Produktion dem schleppenden Absatz angepasst werden. In den letzten Monaten hatten die Fiat-Arbeiter entschlossen mehrere Pläne der Geschäftsleitung zu Werksschließungen und Entlassungen zu Fall gebracht.

07.09.04 - VW plant Teile-Fertigung in Abu Dhabi

Der Volkswagen-Konzern und das Emirat Abu Dhabi haben einen Vertrag über die Gründung einer Holding unterzeichnet, an der VW eine Minderheitsbeteiligung hält. VW will außerdem LKW´s aus Brasilien künftig dort montieren lassen. Die Investitionssumme soll rund 1,13 Mrd. Euro betragen. Sie soll vorrangig von Zulieferern, dem Emirat und privaten Investoren beigesteuert werden.

07.09.04 - Bundesstiftung "Umwelt" bekämpft Bienensterben

Die Bundesstiftung Umwelt will zusammen mit Zoologen der Uni Halle/Wittenberg und Bienenkundlern aus Brandenburg Bienenvölker züchten, die gegen die aus Asien eingeschleppte Varroa-Milbe resistent sind. Im letzten Jahr hat die Milbe rund 30 Prozent des Honigbienenbestandes in Deutschland vernichtet. Bislang setzten Imker mit geringem Erfolg die chemische Keule gegen die Milbe ein.

06.09.04 - Schröder trifft sich mit Gewerkschaftsspitzen

Bundeskanzler Schröder und die Führungen der DGB-Gewerkschaften treffen sich am morgigen Dienstag nachmittags zu einem Krisengipfel im Kanzleramt mit dem Ziel, "in der Reformdebatte einen gemeinsamen Weg zu finden". Das Treffen finde "mit einer offenen Tagesordnung" statt, so das Bundespresseamt auf Nachfragen. Es wird um die Frage gehen, wie die Gewerkschaften ihre Rolle als Ordnungsfaktoren in der jetzigen Situation wahrnehmen können und welche Taktik dazu eingeschlagen wird.

06.09.04 - Laute Disco-Musik wirkt auf die Lunge

Ein britisch-belgisches Ärzteteam hat in vier Fällen nachgewiesen, dass überlaute Disco-Musik zur späteren Pneumothorax führte. Dabei fiel ein Teil der Lunge in sich zusammen, weil es durch die Vibrationen bei der extrem lauten Musik zu Geweberissen in der Lungen gekommen&nbsp;und Luft in den Spalt zwischen Lungenflügel und Lugenfell eingedrungen war.&nbsp;

06.09.04 - Zuzahlungen im Gesundheitswesen gestiegen

Zur Jahresmitte sind bereits 3,1 Millionen Versicherte von weiteren Zuzahlungen im Gesundheitswesen befreit. Das heißt, sie haben bereits mehr als zwei Prozent ihres Jahres-Bruttolohns (bei chronisch Kranken 1 Prozent) für Praxisgebühren, Krankenhaus- und Arzneimittel-Zuschlägen gezahlt und einen entsprechenden Antrag bei ihrer Krankenkasse gestellt. Experten rechnen mit einer hohen Dunkelziffer von Versicherten, die es bisher versäumten, den entsprechenden Antrag zu stellen. Nachträgliche Rückzahlungen leisten die Krankenkassen in der Regel nicht.

06.09.04 - Gewerkschaft für Wanderarbeiter gegründet

Am Samstag wurde in Mannheim auf dem außerordentlichen Gewerkschaftstag der Industriegewerkschaft Bau Agrar Umwelt (IG BAU) eine neue Gewerkschaft für Wanderarbeiter gegründet. In Deutschland sind zur Zeit 300.000 ausländische, durch sogenannte "Entsendeverträge" (Verträge zwischen den Staaten) legalisierte Wanderarbeiter beschäftigt. Hinzu kommt die gleiche Zahl an illegalen Wanderarbeitern ohne entsprechende Papiere. Die Gewerkschaft ist offen für Wanderarbeiter aus allen Branchen.

06.09.04 - Kosten für Auslandseinsätze der Bundeswehr verzehnfacht

In nur sechs Jahren haben sich die unmittelbaren Kosten der Bundeswehr-Auslandseinsätze von 178 Mio. Euro im Jahre 1998 auf 1.800 Mio. Euro verzehnfacht. Die Bundeswehrplanung sieht bis 2020 weitere Rüstungsausgaben von jährlich durchschnittlich 7.500 Mio. Euro vor. Die Zahlen wurden auf dem diesjährigen Friedenkongress in Hannover "Wirtschaft brutal - Krieg global" genannt.

06.09.04 - Peruanische Bergarbeiter im Streik

Seit dem 26. August streiken 1.400 Arbeiter in der Toquepala-Kupfermine im Süden des Landes, die zur Grupo Mexiko SA gehört. Die Arbeiter fordern höhere Löhne. Die peruanische Regierung hat den Streik inzwischen für illegal erklärt mit der Begründung, ein längerer Streik habe "für das Land schädliche Folgen". Die Geschäftsleitung droht jetzt den Arbeitern mit Entlassungen, die Gewerkschaften erneuerten jedoch ihren Streikbeschluss.

06.09.04 - Massenentlassungen im geplanten Werftverbund?

Am heutigen Montag finden in Kiel, Hamburg und Emden Betriebsversammlungen statt, auf denen die Belegschaften über die geplante Fusion zu einem deutschen Werftverbund unter Führung von ThyssenKrupp Anfang 2005 informiert werden sollen. Das Fusionskonzept sieht die Streichung von bis zu 1.500 Arbeitsplätzen vor. Die IG Metall geht davon aus, dass darüber hinaus der Werftverbund sich auf den Bau von Militärschiffen und U-Booten konzentrieren soll und der Bau von Handels- und Containerschiffen ganz eingestellt wird.

06.09.04 - SPD stürzt bei Landtagswahl im Saarland ab

Bei der Landtagswahl im Saarland am 5.9. sackte die SPD auf 30,8 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen ab und verlor damit 13,4 Prozentpunkte gegenüber 1999. Bei einem Rekordabsturz der Wahlbeteiligung auf nur noch 55,5 Prozent haben also gerade noch 16,7 Prozent aller Wahlberechtigten die Regierungspartei SPD gewählt. Die CDU kam auf 47,5 Prozent der abgegebenen Stimmen, verlor aber ebenfalls Wähler in absoluten Zahlen. Die Grünen legten um 2,4 Prozentpunkte zu und kamen damit auf 5,6 Prozent, die FDP gewann 2,6 Prozentpunkte dazu und überwand mit 5,2 Prozent knapp die Fünf-Prozent-Hürde. Die faschistische NPD kam auf 4,0 Prozent.

04.09.04 - "Geiselbefreiung" Putins kostet Hunderte Tote

Beim Sturmangriff russischer Eliteeinheiten mit Panzern und Sprengsätzen auf die Schule von Beslan in der russischen Republik Nordossetien sind nach&nbsp;bisherigen Meldungen mehr als 250 Menschen getötet und rund 650 zum Teil schwer verletzt wurden, ein Großteil davon Kinder. Drei Tage lang hatten etwa 40 bewaffnete Geißelnehmer nach&nbsp;unterschiedlichen Angaben zwischen 350 bis 1.500 Kinder, Lehrer, Eltern und andere Besucher eines Schulfestes gefangen gehalten. Entsetzen und&nbsp;Empörung der Bevölkerung richten sich gegen die massenfeindliche Geißelnahme wie auch gegen das blutige zehnstündige Gemetzel bei der Erstürmung des Schulgebäudes.

04.09.04 - Geldbußen für Arbeitslose in Millionenhöhe

Die Bundesagentur für Arbeit hat nach eigenen Angaben im letzten Jahr 224.900 Bußgeld- und Strafverfahren gegen angebliche "Sozialbetrüger" eingeleitet. In 146.000 Fällen seien "Ordnungswidrigkeiten" festgestellt worden und Geldbußen in Höhe von 16,5 Mio. Euro verhängt worden, rund 25 Prozent mehr als im Jahre 2002. Keine Angaben machte die Agentur dazu, wie vielen von den angeblichen "Sozialbetrügern" sie eine Stelle vermittelt hat.

04.09.04 - EU-Wettlauf um niedrigste Konzernsteuern

Die französische Regierung will den Konzernen ab 1. Januar 2005 jährlich rund 1,2 Mrd. Euro Körperschaftsteuer streichen. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt des Landes beträgt die Körperschaftsteuer der französischen Konzerne damit 2,6 Prozent, deutlich weniger als der EU-Durchschnitt von 3,4 Prozent. Schweizer Wirtschaftsinstitute erwarten, dass Deutschland und andere EU-Länder dem Beispiel Frankreich folgen werden.

04.09.04 - Südafrika: Lehrer und Krankenschwestern demonstrieren für Lohnerhöhung

Am Donnerstag demonstrierten 20.000 Lehrer und Krankenschwestern in der südafrikanischen Stadt Bhisho (Eastern Cape Provinz) für höhere Löhne. Sie haben ihre ursprüngliche Forderung von 10&nbsp;auf 7 Prozent zurückgenommen, die Regierung bietet aber nur 5,5 Prozent. Nach Angaben der Gewerkschaft sind 90 Prozent der Lehrer bereit, für die Durchsetzung ihrer Forderung zu streiken.

04.09.04 - 1.760 Festnahmen bei Bush-Parteitag in New York

Während des fünftägigen Republikaner-Parteitags in New York, der Bush zum Präsidentschaftskandidat kürte, wurden insgesamt 1.760 Demonstranten verhaftet. Fünf Tage und Nächte hatten jeweils Hunderttausende gegen die Bush-Regierung protestiert. Bis zu einer halben Million Menschen marschierten allein am Sonntag gegen den Irak-Krieg.

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