Explosive Arbeiterproteste in Russland gegen die Abwälzung der Krisenlasten - Interview mit Dmitrij Kostenko von der Organisation „marxistisch-leninistische Plattform“ in Russland

Die internationale Finanzkrise hat in Russland im November zu einem Börsensturz um 70 Prozent geführt. Internationale und einheimische Monopole reduzieren die Produktion, kippen ihre Investitionspläne. Werke werden geschlossen. Massenentlassungen in ungeheurem Umfang. Die Dollarreserven Russlands von 600 Milliarden, angehäuft aus den Steuern aus Öl- und Gasgeschäften, sind binnen kurzer Zeit durch Subventionen an Banken und Industrie weitgehend zusammen geschmolzen. Gleichzeitig sind die Öl- und Gaspreise gefallen, so dass diese Einnahmen sinken. Über die Lage der Arbeiter und der Massen in Russland und welche Schlüsse sie für ihren Kampf ziehen – darüber sprach die „Rote Fahne“ mit Dmitrij Kostenko.