Wirtschaftskrise fordert Entscheidung zum Kämpfen Automobilarbeiter im Brennpunkt

Es wird immer deutlicher, welche Folgen die Weltwirtschaftskrise für die Masse der Menschen hat. Erste Massenentlassungen werden angekündigt wie bei Qimonda, SAP oder Hertie. 170.000 Leiharbeiter sind schon entlassen und für 300.000 Beschäftigte gilt Kurzarbeit. In verschiedenen Ländern Europas gibt es zunehmende Proteste und Demonstrationen. In Frankreich fand am 29. Januar ein Generalstreik statt und in Island musste nach den heftigsten Massenprotesten (siehe S.22) die Regierung zurücktreten. Viele machen sich Sorgen, wie es weitergeht: Kann man gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf dem Rücken der Massen kämpfen oder soll man erst mal abwarten, sich wegducken und hoffen, dass es bald wieder besser wird?