Was steckt hinter der Verdachtskündigung? - „Rote-Fahne“-Interview mit Benedikt Hopmann, dem Rechtsanwalt von Barbara E.

Was hat es mit den so genannten Verdachtskündigungen auf sich?
Bei einer Verdachtskündigung stützt sich der Kündigungsgrund des Arbeitgebers nur auf einen Verdacht und nicht auf einen Tatvorwurf. Die Kündigung hängt also nur von der Begründung des Arbeitgebers ab. Das Gericht muss dann nur noch über diese Verdachtskündigung entscheiden. Die Beweislast wird damit umgekehrt und dann wird es für den Betroffenen sehr schwer, weil er seine Unschuld beweisen muss.