Internationaler Tag des Wassers 2009: Ein Sechstel der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser

Seit einem Beschluss der UNO aus dem Jahr 1992 ist jedes Jahr der 22. März der internationale Tag des Wassers, auch „Weltwassertag“ genannt. Um dieses für jeden Menschen lebenswichtige Grundelement ist in den letzten Jahren ein zunehmend heftiger Kampf entbrannt.
Private Haushalte verbrauchen weltweit etwa acht Prozent, die Landwirtschaft dagegen fast 70 Prozent des von Menschen genutzten Wassers, der Rest entfällt auf die industrielle Nutzung. Mit der Neuorganisation der internationalen Produktion haben internationale Monopole im Zuge der „Privatisierung“ in vielen Ländern der Welt Wasserquellen und vorher staatliche Versorgungsnetze in ihren Besitz genommen – ein ungeheurer Akt der Piraterie gegenüber der Weltbevölkerung! Dabei geht es den Monopolen nicht um die Deckung der elementaren Bedürfnisse der Massen, sondern rein um ihren Profit und ihre Macht.