Es kracht im Gebälk des Kapitalismus – Zeit für die sozialistische Alternative

Es ist nicht einmal ein Jahr her, dass die Regierenden und ihre „Wirtschaftsweisen“ einen „lang anhaltenden, robusten Wirtschaftsaufschwung“ vorhersagten. Wenn jemand die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, sinkenden Löhne und steigenden Lebenshaltungskosten kritisierte, dann hieß es, man müsse „warten, bis der Aufschwung auch bei der Bevölkerung ankomme“. Doch dann zogen die ersten Gewitterwolken auf: in den USA brach der auf Pump beruhende Immobilien- und Hypothekenmarkt zusammen. Neun Millionen Häuser wurden seither zwangsversteigert, stehen leer und verrotten, während ihre Bewohner auf Parkplätzen und in Wohnwagen hausen. In kürzester Zeit machten die größten US-Investmentbanken pleite, eine Weltfinanzkrise brach los und löste Ende September letzten Jahres eine Weltwirtschaftskrise aus. Deren Ausmaß und Tiefe wird jetzt Stück für Stück sichtbar und sie erweist sich jetzt schon als tiefste Krise seit dem knapp 200-jährigen Bestehen des Kapitalismus.