Berlin, Frankfurt/Main: Demonstrationen gegen die Abwälzung der Krisenlasten

Mehr als 100.000 Menschen demonstrierten am 28. März in ganz Europa gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf Arbeiter und Arbeitslose, auf Familien, Frauen, Jugendliche. Die Demonstrationen und Kundgebungen waren der Auftakt einer ganzen Reihe geplanter Proteste anlässlich des  G20-Krisengipfels und des Zusammentreffens der Nato-Mächte am Wochenende des 4./5. April.
In London zogen laut Polizeiangaben 35.000 Menschen unter dem Motto „Put People First“ („Stellt die Menschen an erste Stelle“) durch das Regierungsviertel. Gefordert wurden unter anderem Arbeitsplätze und Umweltschutz. Ein breites Bündnis aus mehr als 150 Gewerkschaften, Umwelt- und Hilfsorganisationen hatte zu den Protesten aufgerufen. In Wien nahmen nach Polizeiangaben 6.500 Menschen an ­ einer Protestdemo teil. Weitere Aktionen gab es in der Schweiz, in Frankreich, Italien, Spanien und Norwegen.