Conti-Aktionstag: Signal für härtere Kämpfe

Donnerstag, den 23. April, morgens um 8.45 Uhr: Ein Sonderzug mit etwa 1.000 Kolleginnen und Kollegen aus dem französischen Conti-Werk Clairoix läuft im Hauptbahnhof Hannover ein. Dort wird ihnen  von deutschen Conti-Arbeitern ein überwältigender Empfang bereitet. Vertreten waren auch viele Delegationen aus anderen Betrieben des Conti-Konzerns unter anderem aus Dortmund, Aachen, Korbach, Wetzlar, Northeim und Sachsen. Sogar Kollegen aus Belgien, dem Werk San Luis Potosi in Mexiko und aus dem französischen Sarreguemines waren zu dem gemeinsamen Aktionstag angereist. Dieser Tag war ein vorläufiger Höhepunkt des Kampfes der Conti-Belegschaften gegen die Pläne des Vorstandes, angesichts massiver Einbrüche im Reifengeschäft die Werke in Hannover mit 780 und in Clairoix mit 1.120 Beschäftigten bis Ende März 2010 zu schließen.