Ein mutiges Projekt im Kongo: das Volksbildungs-Zentrum Ngenyi

Der Kongo im Herzen Afrikas ist von seinen Rohstoffen und seiner Natur her eines der reichsten Länder der Erde, aber die Bevölkerung eine der ärmsten! Denn seit über 150 Jahren haben die alten und neuen Kolonialherren das Land ausgeplündert, brutal unterdrückt und mit Kriegen überzogen. Die UNO stuft den Kongo als weltweit vorletztes Land ein, was Bildung und Ausbildung betrifft. Und das bei einer Bevölkerung, in der 50 Prozent unter 15 Jahren alt sind! Eine Lehrerin aus Mbuji-Mayi: „Kürzlich meldete eine Mutter ihre Tochter von der Schule ab. Sie sagte: ‚Ich würde sie so gern weiter schicken, aber der Preis für Mehl hat sich verdoppelt. Jetzt muss ich notgedrungen vom Schulgeld das Mehl bezahlen, damit meine Familie nicht verhungert!‘ Angesichts des Währungsverfalls im Land von 50 Prozent ist das eine Massenerscheinung.“