Bundesverdienstkreuz für Felicia Langer

Von diesem Staat geehrt zu werden ist eine zweischneidige Sache. Er ist das Machtinstrument der herrschenden Klasse und  Ziel der revolutionären Arbeiterbewegung ist ein anderer, sozialistischer Staat.
Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes erfolgt daher in aller Regel an staatstreue Befürworter des kapitalistischen Systems. Bei Felicia Langer ist das komplizierter: Die seit 1990 in Tübingen lebende Menschenrechtsanwältin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte der von Israel unterdrückten Palästinenser ein und ist deshalb ständigen Anfeindungen ausgesetzt.