6.000 Azubis demonstrieren

Frankfurt (Korrespondenz): Bundesweit waren 6.000 Auszubildende, organisiert in der IG Metall, am 5. September zu einem Höhepunkt der Kampagne „Operation Übernahme“ nach Frankfurt gekommen. Im Mittelpunkt standen die Forderung nach unbefristeter Übernahme nach der Ausbildung und die Kritik am Kapitalismus. „Keinen Cent für die Kapitalisten und ihre Krise! Kämpfen statt klein beigeben“ stand auf einem Transparent. Die Arbeiterjugend ist von der Weltwirtschaftskrise bereits jetzt mit am meisten betroffen, entsprechend verbreitet ist die Kapitalismus-Kritik. Gleichzeitig zielten die Aktionen darauf ab, bei den Bundestagswahlen angeblich die „Zukunft zu entscheiden“. Indirekt wurde SPD-Werbung von der Bühne gemacht und ein Grußwort des REBELL nicht zugelassen.