Metalltarifrunde – breit in den Betrieben diskutieren!

Zum 30. April 2010 läuft der Entgelt-Tarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie aus. In vielen Vertrauensleutekörpern (Organ der gewerkschaftlichen Vertrauensleute) wird zurzeit diskutiert, welche Forderungen für die bevorstehende Tarifrunde gestellt werden müssen.

Die IG-Metall-Führung wird seit Monaten nicht müde, Lohnverzicht als unumgänglich darzustellen. Zentrales Anliegen sei dieses Mal die „Beschäftigungssicherung“. Dazu soll die Wochenarbeitszeit tarifvertraglich vorübergehend auf 28 oder gar 25 Stunden gesenkt werden. Das ist unbedingt zu begrüßen. Arbeitszeitverkürzung ist in der jetzigen Situation genau die richtige Antwort, um die vorhandene Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen. Nicht zu akzeptieren ist, wenn die IG-Metall-Führung von den Unternehmern dafür jedoch nur einen Teillohnausgleich fordert.