Reiches Land – arme Städte?

Wohnortnahe Kindergärten und Jugendstätten, Bibliotheken, ein öffentlicher Personennahverkehr, Schwimmbäder, Kultur- und Bildungseinrichtungen, … – solche Grundelemente des gesellschaftlichen Lebens in einer Gemeinde sind in Deutschland, einem der reichsten Länder der Erde, immer mehr in Frage gestellt. Die tiefste Finanz- und Weltwirtschaftskrise des Kapitalismus reißt in Verbindung mit der weiteren Ausplünderung des Staatshaushalts zugunsten der Konzerne und Banken so tiefe Löcher in die kommunalen Haushalte, dass selbst bürgerliche Politiker von einer existentiellen Krise der Kommunen sprechen.