Haiti: Ist das die „selbstlose Hilfe“ der USA?

Die Auswirkungen des Erdbebens in Haiti lösen noch immer Fassungslosigkeit und Entsetzen aus. Die Massenmedien verbreiteten die Bilder des Schreckens unmittelbar danach weltweit: Die Straßen der Hauptstadt Port-au-Prince waren mit Leichen übersät. Blutüberströmte und staubbedeckte Verletzte suchen verzweifelt nach Angehörigen. Strom- und Wasserversorgung sind zusammengebrochen. Überlebende versuchen mit bloßen Händen, Verschüttete aus den Trümmern zu retten. Die Verletzten können nicht ausreichend versorgt werden. Mindestens 70.000 Tote kostete bisher das schwerste Erdbeben seit 1842, das Haiti in der Nacht zum 13. Januar 2010 erschütterte. Die Folgen eines schweren Nachbebens am 20. Januar waren bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt.