Faschisten und Ultrarechte blitzen ab


Die faschistoide Gruppierung „Pro NRW“ organisierte seit dem 26. März in verschiedenen Ruhrgebiets-Städten Provokationen „gegen Moscheen“. Es blieb meistens bei den 20 bis 30 Aktivisten, die von Moschee zu Moschee fuhren. In jeder Stadt stellten sich Hunderte Demonstranten dagegen. Seit vor zwei Jahren „Pro Köln“ mit einem sogenannten „Anti-Islamisierungskongress“ in Köln provozieren wollte und die NPD im Februar europaweit zu einer Demonstration nach Dresden mobilisiert hat, ist bei immer mehr Antifaschisten die Überzeugung gereift, diesen Kräften nicht die Straße zu überlassen.
Es geht eigentlich gar nicht um die Moscheen, das spürt auch die Bevölkerung. Da die offen auftretenden faschistischen Schlägertrupps sich nicht in der Bevölkerung verankern konnten, ist „Pro NRW“ ein neuer Versuch der Herrschenden, gegen den sich entfaltenden Linkstrend die reaktionäre Richtung zu stärken. In „Pro NRW“ sammeln sich Republikaner, reaktionäre CDU-Anhänger und Faschisten, z. B. ehemalige NPD-Funktionäre. Die ultrareaktionäre und faschistische Hetze gegen den Islam soll spalten und ein Feindbild für Kriegseinsätze schaffen. Um so wichtiger das Signal, das von diesem Wochenende ausgeht: Alle faschistischen Parteien und Organisationen gehören sofort verboten!