Warum Berthold Huber gegen die Diktatur des Proletariats giftet


Am 9. Februar hat der IG-Metall-Vorstand den spalterischen Unvereinbarkeitsbeschluss gegen die MLPD verschärft. Das steht in eindeutigem Gegensatz zum Beschluss des letzten Gewerkschaftstages von 2007, der für die Aufhebung stimmte. Als eine Rechtfertigung soll unter anderem dafür die Tatsache herhalten, dass die MLPD undemokratisch sei, weil sie für die Diktatur des Proletariats im Sozialismus eintritt. Berthold Huber, der Vorsitzende der IG Metall, hat den Beschluss persönlich unterschrieben. Er setzt wohl darauf, dass allein die Nennung des Begriffs „Diktatur“ schon antikommunistische Gefühle und Vorbehalte belebt und die MLPD ins Unrecht setzt. Was er in seinem antikommunistischen Eifer übersehen hat: