Bangladesch: Textilarbeiterinnen in Aufruhr

Seit Ende Juli toben in Bangladesch aufstandsähnliche Kämpfe zwischen Textilarbeitern und bewaffneten Polizeitruppen. Am 29. Juli kam es zu Demonstrationen und Unruhen tausender empörter Arbeiterinnen und Arbeiter vor allem in den Zentren der Textilindustrie Ashulia und Narayanganj rund um die Hauptstadt Dhaka. Sie lehnen die bisherige Lohnstruktur ab und fordern einen monatlichen Mindestlohn von 5.000 Taka (etwa 55 Euro). Sie blockierten Straßen, attackierten die Firmenzentralen und lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei, die Schlagstöcke und Wasserwerfer einsetzte.