Dann schon lieber Speiseeis!

Salvatore Prezzavento nahm zwei Jahre lang bei der Dortmunder Skandal-Firma Envio Trafos auseinander

Salvatore Prezzavento ist einer, der gerne mal was Neues ausprobiert. Der 27-jährige Dortmunder, der seinen klangvollen Namen einem Italiener verdankt, machte nach seinem Schulabschluss eine Lehre als Speiseeis-Hersteller. Nach erfolgreicher Prüfung arbeitete er noch einen Monat in der „Eisküche“, dann wandte er sich einem wärmeren Broterwerb zu: Er arbeitete ein halbes Jahr in einer Pizzeria.
Und dann, im Jahr 2004, ging er zu Envio, jener Dortmunder Entsorgungsfirma, die seit Monaten durch ihren verantwortungslosen Umgang mit dem Supergift PCB bundesweit negative Schlagzeilen produziert.