„Stuttgart 21“ – das Märchen vom grünen Projekt

Stuttgart (Korrespondenz): Die „S 21“-Betreiber behaupten, mit „S 21“ würden 18 Millionen Pkw-Fahrten mit 350 Millionen Kilometern pro Jahr vom Auto auf die Schiene verlagert und damit 70.000 Tonnen CO2 im Jahr eingespart. Wahr oder unwahr? Tunnelbohrer-Fabrikant Herrenknecht hatte auch davon gehört und bei Maischberger kurz mal 170.000 Tonnen daraus gemacht …

Die Zahlen entsprechen etwa 20 Kilometern Entfernung bei 40.000 Pendlern pro Arbeitstag. Woher wissen die Betreiber, dass 40.000 Pendler das Auto stehen lassen werden? Die Zahl stamme „aus unterschiedlichen Erwägungen und zahlreichen Zusammenstellungen von Untersuchungen … die Quellen liegen im Einzelnen nicht vor“, so antwortete der frühere „S 21“-Sprecher Drexler auf meine konkrete Nachfrage. Ansonsten verweist er auf die „volkswirtschaftliche Bewertung“, vom Land Baden-Württemberg beauftragt. Die Zahl der Umsteiger ist durch nichts zu beweisen, wird aber von den Befürwortern in den Raum gestellt wie eine unumstößliche Tatsache. Bedauerlicherweise haben die hochbezahlten Gutachter einiges unterschlagen.