Kräftiger Lohnnachschlag nötig – kein Tropfen auf den heißen Stein!


Kürzlich hat das Statistische Bundesamt erklärt, die Löhne würden in der Bundesrepublik wieder deutlich steigen. Die Bruttolöhne wären heute um 3,4 Prozent höher als vor einem Jahr. Ziehe man die um 1,1 Prozent gestiegenen Verbraucherpreise ab, bliebe ein realer Anstieg um 2,3 Prozent. Der „Aufschwung“ sei bei den Beschäftigten angekommen, hieß es dazu gleich in den bürgerlichen Medien. Im Kleingedruckten findet man dann allerdings das Eingeständnis, dass dieser „Anstieg“ der Löhne weitgehend auf den Rückgang der Kurzarbeit zurückzuführen sei.