Hugo Hauer meint: Wer zu früh jubelt, den straft das Leben!

Die aktuelle Ausgabe der Kumpelzeitung „Vortrieb“ nimmt Stellung zu den Brüsseler Beschlüssen über das geplante Ende des subventionierten Bergbaus in der EU und welche Konsequenzen das für die Kumpel und ihre Familien hat. Wir dokumentieren Auszüge aus dem Leitartikel:

Am 10. Dezember hat erwartungsgemäß auch der Ministerrat in Brüssel dem neuen Vorschlag der EU-Kommission für Wettbewerbsfragen in der EU zugestimmt. Im Kern bedeutet er das endgültige Aus des Kohlebergbaus in Deutschland und in Spanien.
Während die ganzen Monate der Kumpel kaum etwas in den Medien über das Scheitern des Kohle-Kompromisses von 2007 lesen konnte, schäumte die Tage die bürgerliche Presse, das Fernsehen und Radio förmlich über: Merkel habe sich durchgesetzt und der sozialverträgliche Auslauf des Bergbaus sei gesichert.
Der Vortrieb hatte am 9. 12. bereits dargelegt, dass die Ergebnisse in Brüssel für die Kumpels inakzeptabel sind. So sehen es auch die meisten Kumpels, die sich vor den Toren gegenüber den Verteilern äußerten.