Bangladesch: „Streiks werden zu Aufständen, in denen Arbeiterinnen eine heldenhafte Rolle spielen“

Am 12. Dezember 2010 ging die Nachricht von drei Toten und 185 verwundeten Arbeitern in Bangladesch durch die Welt. Die Arbeiterinnen und Arbeiter der Bekleidungsindustrie streikten für die Zahlung der ausstehenden Lohnerhöhungen auf 31,50 Euro im Monat. Die Polizei griff sie massiv an. Sie wehrten sich. Erst nach Tagen, nachdem die Regierung zusagte, die Auszahlung der Löhne zu überwachen, nahmen sie die Arbeit wieder auf. Am 14. Dezember kam es in einer zehngeschossigen Fabrik der Hameen Group vor den Toren der Hauptstadt Dhaka zu einem Brand.
20 Menschen kamen in den Flammen um, über hundert wurden schwer verletzt. Die „Rote Fahne“ sprach mit Haider Akbar Khan Rano, Präsidiums-Mitglied der kommunistischen Partei von Bangladesch, die Mitglied in der ICOR ist.