Ein Leben in ständiger Todesangst

Der alltägliche Kleinkrieg gegen das palästinensische Volk

Fast täglich kommt es zurzeit im Grenzgebiet zwischen Palästina und Israel wieder zu feindlichen Zwischenfällen, bei denen Menschen ihr Leben verlieren. Vorwiegend werden dabei Palästinenser erschossen. Allein in den letzten Tagen wurden vier palästinensische Grenzbewohner von tödlichen Schüssen getroffen, darunter eine Frau und ein 67-jähriger Mann. Er wurde bei einer Razzia in seiner Wohnung erschossen – „aus Versehen“, wie es in der amtlichen Mitteilung der israelischen Militärs heißt. Tatsächlich aber knallten ihn die Israelis rücksichtslos ab, als sie bei der Durchsuchung eines Hauses nach Hamas-Kämpfern zufällig auf ihn stießen. Die Organisation „Volksbücherei International“, die die Solidarität mit dem palästinensischen Volk fördert, berichtete über den Alltag im Westjordanland.