Auch nach 100 Jahren bewegt Rosa Luxemburg die Menschen

Frankfurt (Korrespondenz): 175 Frankfurter folgten am 15. 1. 2011 dem Demoaufruf unter dem Motto „Rosa und Karl nicht vergessen – Bundeswehr raus aus Afghanistan“. Am 26. 9. 1913 hatte Rosa in Frankfurt im Titania eine Rede gegen den drohenden Weltkrieg gehalten: „Wenn uns zugemutet wird, die Mordwaffen gegen unsere französischen Brüder zu erheben, dann rufen wir: Das tun wir nicht!“ Für diesen Satz wurde Rosa zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr in Frankfurt verurteilt.
Aufrufer für die Demo waren ein linkes Spektrum aus Linkspartei und DKP, Migrantenorganisationen und Einzelpersonen aus Frankfurt und Umgebung. Erstmals hatten auch der Frauenverband Courage Frankfurt sowie die MLPD Rhein-Main mit aufgerufen und nutzten das offene Mikrofon am Schluss.