Warnstreiks der GDL: Es geht auch um das Koalitions- und Streikrecht

Hamburg (Korrespondenz): Nach den gescheiterten Verhandlungen für einen Flächentarifvertrag für alle 26.000 Lokführer traten die in der GDL (Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer) organisierten Kolleginnen und Kollegen am 22. Februar bundesweit in einen zweistündigen Warnstreik. Gleichzeitig wurde eine Urabstimmung über einen unbefristeten Streik eingeleitet. Selbst der NDR musste berichten, dass die schon wieder angelaufene Hetze, die Lokführer würden die „Allgemeinheit als Geisel“ nehmen, nicht wie gewünscht gefruchtet hat: „Trotz klirrender Kälte zeigten viele Bahnfahrer Verständnis für die Lokführer…“