Erfolgreicher Aktionstag des DGB zur Leiharbeit

Am 24. Februar brachten rund 210.000 Kolleginnen und Kollegen aus 1.360 Betrieben, Leiharbeiter und „Festangestellte“ Seite an Seite, klar und kämpferisch zum Ausdruck, dass sie Lohndrückerei und Spaltung durch Leiharbeit, Zeitarbeit und Werksverträge nicht weiter hinnehmen wollen. Vor allem kam die Sorge um die Zukunft der Jugend zum Ausdruck. Enttäuschung und Unmut gab es teilweise über die mangelnde Mobilisierung in vielen Betrieben. Aber auch die Frage des Streikrechts war aufgeworfen, nachdem wohl von etlichen Chefetagen Druck gemacht worden war, sich nicht zu beteiligen. Auch deshalb traf die „Dortmunder Erklärung“ für kämpferische Gewerkschaften auf großes Interesse. Die MLPD unterstützte diesen Aktionstag und alle Bestrebungen, ihn zu einem wirklichen Kampf- und Streiktag zu machen. Hier einige Schlaglichter: