Zurück zu dem „Atom-Ausstieg“ aus dem Jahr 2000?

In der gesellschaftlichen Debatte ist die Weiterführung der Atomenergie wie nie zuvor in der Geschichte in die Kritik geraten. Den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung haben die Wahlen am 27. 3. eindeutig unterstrichen. Der einzig richtigen Forderung nach Abschaltung aller Anlagen stehen jedoch Konzepte gegenüber, die sehr nebulös von einem „schnellstmöglichen“ Ausstieg reden. Vor allem die SPD will ihren Atomausstieg aus dem Jahr 2000 wieder in Erinnerung rufen und eine Abschaltung bis zum Jahr 2020 propagieren. Unter den Grünen ist der „Atomausstieg“, den ihre Führung damals mitverantwortete, inzwischen sehr umstritten. Zu Recht.
Die Vereinbarung über den „Atomausstieg“ mit den führenden AKW-Betreibern wurde unter Federführung von Kanzler Schröder zusammen mit dem Umweltminister Jürgen Trittin geschlossen.